Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 0 ° Gewitter

Navigation:
Wechsel von Winter- auf Sommerreifen drei Wochen später als sonst

Reifenwechsel mit Verzögerungen Wechsel von Winter- auf Sommerreifen drei Wochen später als sonst

Der Winter war lang und ausdauernd. Er hat den Sommerreifen eine lange Pause verschafft. „Wir sind etwa drei Wochen in Verzug“, sagt Derk Creemer, Geschäftsführer bei der Reifenhalle Mac Wheel an der Kasseler Landstraße. Er und seine Mitarbeiter sind mittendrin im Saisongeschäft des Reifenwechsels.

Voriger Artikel
Lastzug kippt auf der A7 um
Nächster Artikel
Aus für Esebecker Kindergarten

Reifenwechsel bei Mac Wheel: Derk Creemer zieht neue Reifen auf.

Quelle: Hinzmann

Göttingen/Duderstadt. Termine gebe es bei ihm innerhalb von ein bis zwei Tagen, sagt Creemer. Zu Höchstzeiten wechseln er und sein Team bei 50 bis 60 Autos täglich die Räder.

Auch die Kunden des Autohauses Hermann haben bislang wegen Ausbleibens des Frühjahrs Zurückhaltung geübt. Zwar seien bei einigen Fahrzeugen bereits nach Ostern die Reifen gewechselt worden, „als dann noch einmal Schnee fiel, mussten wir wieder die Winterreifen aufziehen“, sagt Kraftfahrzeugmeister Klaus Lehberger. Ähnliches berichtet auch Creemer. Wenn es kalt ist, verlören Sommerreifen die Haftung, Weichmacher in den Winterreifen wirkten ab fünf bis sieben Grad.

Das Geschäft laufe verhaltener an als üblich, „viele Kunden haben lange gewartet“, sagt Lehberger. Termine für das Umstecken seien noch zu bekommen. Lehberger rechnet damit, dass das Reifengeschäft die kommenden drei Wochen bestimme. Zudem biete das Autohaus Hermann spezielle Reifentage an, an denen allein „bis zu 80, 90 Sätze ausgetauscht werden“.

Wenig Reservierungen

Dirk Rau von der Duderstädter Jens Nolte rechnet in dieser Woche mit einem „Ansturm“. Bislang gebe es noch wenige Reservierungen. Das werde sich nun aber steigern. „Die meisten Kunden haben aber die Reifen im Kofferraum, fahren vor und warten auf den Reifenwechsel“, ist seine Beobachtung.

Steht ein Neukauf von Reifen an, rät Creemer zu einem Griff nach Produkten von Markenherstellern. Diese schnitten in den einschlägigen Tests von ADAC und Autozeitschriften stets gut ab. Wichtige Vergleichskriterien seien Bremsfähigkeit, Nasshaftung, Spritverbrauch und Lautstärke. Von Billiganbietern aus China hält er nichts. Hier stünde der vermeintlich günstigere Preis einem höheren Verschleiß und Verbrauch sowie geringerer Sicherheit gegenüber.

Creemer empfiehlt, nach einem Reifenwechsel die Radmuttern nach rund 50 gefahrenen Kilometern nachzuziehen. Für die Lagerung der bis zum Herbst auf Eis gelegten Winterreifen rät Creemer: „Trocken und kühl.“ Weder sollten die Reifen so gestapelt werden, dass sie direkten Kontakt haben, noch sollten sie hingestellt werden. Ideal sei die Lagerung in einem Reifenregal oder auf einem Felgenbaum.

Von Katharina Klocke, Ulrich Lottmann und Michael Brakemeier

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Anzeigenspezial
Bilder der Woche 6. bis 12. Januar
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt