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Weihnachtsbeleuchtung steht noch in den Sternen

Göttinger Innenstadt Weihnachtsbeleuchtung steht noch in den Sternen

In gut drei Wochen soll Göttingen wieder im weihnachtlichen Lichterglanz strahlen. Vielleicht bleiben einige Straßen dunkel. Noch hat Pro City nicht genügend Beiträge von den gewerblichen Anliegern.

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In der Weender Straße kümmern sich die Anlieger um die Weihnachts-Beleuchtung

Quelle: Christina Hinzmann

Göttingen. Wieder wackelt die Installation der Göttinger Weihnachtsbeleuchtung in acht Straßen: Bislang, so Frederike Breyer von Pro-City Göttingen, fehlen noch die Zusagen von vielen Geschäften. „Unser Wunsch ist, dass alle Straßen in der Innenstadt in der Vorweihnachtszeit festlich erstrahlen”, sagt Breyer.

Bereits Ende August, so erklärt die Pro-City-Geschäftsführerin, gingen die ersten Briefe in dieser Angelegenheit an die Gewerbetreibenden in den neun Seitenstraßen raus. Für diese neun Straßen, nämlich die Barfüßer-, Jüden-, Theater-, Lange Geismar-, Rote, Nikolai-, Wenden-, Kurze und Burgstraße hat Pro City die Aufgabe übernommen, die Advents-Beleuchtung zu organisieren. In der Weender Straße, der Groner Straße und der Prinzenstraße kümmern sich die Anlieger oder Anliegervereine um den weihnachtlichen Lichterglanz.

In der Groner Straße beispielsweise kümmert sich Willi Klie, langjähriger Inhaber des Wäschegeschäftes Sylvester Märten – und damit Anlieger – darum, dass in seinem Quartier die weihnachtliche Beleuchtung strahlt. „Ich mache das seit vielen, vielen Jahren und habe Erfahrung”, sagt Klie. Deshalb laufe die Geldsammlung für die Lichter in der Groner Straße quasi von selbst, viele der Geschäftsleute dort zahlen pünktlich und ohne Aufforderung. Klie kennt seine Klientel genau. „Bei einigen überregionalen Ketten ist eine Beteiligung schwierig bis aussichtslos”, sagt er. Karstadt und andere Filialisten hingegen sind seien stets dabei.

Denn: Die Beiträge für die festliche Dekoration liegen pro Geschäft und Saison etwa zwischen 20 und 100 Euro, erläutert Breyer. Dafür kümmert sich dann eine Firma sowohl um das Auf- als auch um das Abhängen, um die Wartung und das Umrüsten auf LED-Leuchten. Zwei Drittel der Leuchten seien bereits auf die stromsparende Technik umgerüstet, sagt sie.

„Aktuell ist leider nur die Beleuchtung in der Langen Geismar Straße gesichert”, so die Geschäftsführerin. „Die ist sicher hell.” Wenn sich nicht ausreichend viele Geschäftsleute an der Aktion beteiligen, bleiben einzeln Straßen dunkel. Das war vor zwei Jahren in der Roten und in der Kurzen Straße der Fall.

„Wir wollen die Firma in der kommenden Woche beauftragen, damit am 27. November, wenn der Weihnachtsmarkt eröffnet wird, alle Lichterketten hängen.” Doch dafür braucht Pro City noch mehr Zusagen. „Ein Anruf bei uns reicht”, sagt Breyer. Zwei Briefe seien bereits an jeden gewerblichen Anlieger der Straßen verschickt worden, jetzt werden noch einmal Erinnerungsanrufe gestartet. “Es kann ja mal etwas liegen bleiben”, so Breyer. Nun sei es Zeit für den “letzten Weckruf”.

In einer der Straßen fehlen allerdings noch mehr als die Hälfte der Anlieger. „Da wird man dann so langsam nervös”. Sollte es soweit kommen, dass eine Straße dunkel bleiben müsse, dann bekommen die Anlieger, die bereits bezahlt haben, ihr Geld zurück.

Von Britta Bielefeld

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