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Weihnachtspost: Jetzt ist es höchste Zeit

Kartengrüße Weihnachtspost: Jetzt ist es höchste Zeit

„Jetzt ist es höchste Zeit, seine Weihnachtspost auf den Weg zu bringen“, legt Postsprecher Jens-Uwe Hogardt all jenen ans Herz, die Kartengrüße und Präsente noch bis Weihnachten an ihre Lieben senden möchten.

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Kartengrüße und Päckchen zum Fest: Geduldige Kunden in der Post an der Berliner Straße.

Quelle: Mischke

„Wir sind relativ sicher,“ ist Hogardt optimistisch, „dass Pakete, die bis spätestens 22. Dezember abgegeben werden, ihren Empfänger noch erreichen.“ Jedenfalls innerhalb Deutschlands. Ist der Adressat jedoch im Ausland, könne es knapp werden.

Bei Briefen, die in Briefkästen eingeworfen werden, so rät der Post-Sprecher, sollte der Absender auf die angegebenen Leerungszeiten achten. Damit auch hier eine Zustellung noch rechtzeitig zum Fest erfolgt und in den Kästen kein Stau entstehe, gebe es zusätzliche Leerungen. Mit Staus und langen Schlangen müssen Post-Kunden jedoch zurzeit in den Filialen rechnen. Dort herrscht ob der Weihnachtspost reger Andrang.

Schon seit längerer Zeit werde im Briefverteilzentrum in Göttingen und im Paketverteilzentrum in Staufenberg mit Sonderschichten dem verstärkten Postaufkommen Rechnung getragen. Immerhin sei in der Vorweihnachtszeit ein bis zum dreifaches Aufkommen an Briefen und Päckchen zu bewältigen. „Es sind die sendungsstärksten Tage des Jahres“, sagt Hogardt. Die Sortiermaschinen würden auf Hochtouren laufen und an der Kapazitätsgrenze arbeiten. Außerdem gebe es zusätzliche Fahrten zu den Verteilzentren, außerdem sei die Zahl der Zusteller bereits im November aufgestockt worden.

Die Menschen würden trotz E-Mail und SMS nach wie vor Weihnachts- und Neujahrsgrüße per Brief oder Karte aufgeben, so der Post-Sprecher. Es gebe eine spürbare Substitution durch neue Medien – vor allem bei den unter 30-Jährigen. Doch nach wie vor würden Geschäftskunden wie Privatpersonen die obligatorischen Weihnachtsgrüße verschicken – stagnierend auf hohem Niveau, so Hogardt.

Verzicht auf Nachporto

Übrigens: Eigentlich müssten dunkelfarbige Briefumschläge mit erhöhtem Porto frankiert werden: statt des üblichen Briefportos in Höhe von 55 Cent mit 90 Cent. Grund: gerade rote, grüne und blaue Umschläge sind nicht maschinenlesbar und müssen von Hand sortiert werden. Hogardt indes versichert: „Einzelne Briefe von Privatpersonen werden nicht beanstandet.“ Auf ein entsprechendes Nachporto werde verzichtet.

be

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