Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -1 ° Schneeregen

Navigation:
Weiter Wirbel im Schulstreit

Hausverbot Weiter Wirbel im Schulstreit

Was ist los an der Carl-Friedrich-Gauß-Schule? Die Wahrheitsfindung, was bei zwei Auseinandersetzungen zwischen Schülerinnen tatsächlich geschah, scheint schier unmöglich. Insgesamt gehen Polizei und Staatsanwaltschaft zehn teils gegenseitigen Strafanzeigen nach.

Im ersten Fall im August, einem angeblichen Angriff auf eine Mutter, liegen zwar die Ergebnisse der Ermittlungen vor, die Staatsanwaltschaft gibt diese aber nicht preis. Der Schutz der Persönlichkeitsrechte der Jugendlichen überwiege gegenüber dem öffentlichen Interesse, so Sprecher Andreas Buick. Im zweiten Fall, einer Prügelei unter Mädchen am vergangenen Donnerstag, verweist die Polizei auf laufende Ermittlungen und nennt keine Details. Es sollen aber alle schulinternen Zeugen ausgesagt haben, die angegriffene 14-Jährige habe weder am Boden gelegen, noch sei sie ins Gesicht getreten worden. Allerdings befindet sich das Mädchen seit Mittwoch wieder im Krankenhaus – nach Angaben der Eltern infolge der Kopfverletzungen, die sie durch Tritte erlitten habe.

Unterdessen hat die Schulleitung gegen den Vater des Mädchens ein Hausverbot verhängt. Mutmaßlicher Hintergrund ist die Sorge, dass er die Kontrahentinnen seiner Tochter zur Rede stellen könnte. Bei einer derartigen Situation war es im August zu der Rangelei gekommen. Die Polizei hat gegen den Vater zudem einen Platzverweis für den Schulweg einer bestimmten Schülerin ausgesprochen. Die Staatsanwaltschaft weiß auf Anfrage von dieser Anordnung aber nichts.

Andererseits entlastet die Staatsanwaltschaft den Vater des Opfers, dem eine der Angreiferinnen einen sexuellen Übergriff vorgeworfen hatte. Hinweise auf eine Sexualtat gebe es nicht, so Buick.

Während Susanne Strätz, Sprecherin der Landesschulbehörde, der Schulleitung attestiert „alles getan zu haben, den Konflikt zu entschärfen“ und die Behörde auch das Hausverbot gegen den Vater für „nachvollziehbar“ hält, tobt auf dem Kommentar-Forum des Tageblattes eine wilde Auseinandersetzung mit Vorwürfen gegen die Schule und über eine angeblich gewalttätige Mädchenclique. Eine der Unterstellungen: die Familie des Opfers bezahle negative Kommentare.

ck

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Schulstreit spaltet CDU in Gleichen

Jetzt spaltet die Debatte um Grundschulstandorte in der Gemeinde Gleichen (Tageblatt berichtete) offenbar die CDU: Reinhäuser Christdemokraten wollten die Ratsfraktion von der Basis aus bewegen, ihren Antrag zurückzuziehen und die Grundschule Reinhausen vorerst nicht zu schließen. Sie konnten ihren Vorstoß während einer Mitgliederversammlung bei 15 Ja- und 18-Neinstimmen aber nicht durchsetzen.

mehr
Mehr aus Göttingen
Anzeigenspezial
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt