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Weniger Kinderarmut in Göttingen

Sozialverwaltung legt Bericht vor Weniger Kinderarmut in Göttingen

In Göttingen ist der Anteil der Kinder, die in Armut leben, in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Das geht aus einem Bericht hervor, den die Verwaltung heute im Sozialausschuss vorlegt.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen . Demnach waren in Göttingen 2007 noch 22,4 Prozent der Kinder unter 18 Jahren von Armutsrisiken betroffen, im vergangenen Jahr sei die Zahl auf 18,9 Prozent gesunken. Die Zahl der Kinder unter 18 Jahren, die Sozialleistungen erhalten, sei von 2007 bis 2011 um 18,6 Prozent gesunken. Bei den Kindern unter sechs Jahren sei der Rückgang mit 25,6 Prozent sogar noch deutlicher. Dies sieht die Stadt auch als einen Erfolg der Maßnahmen aus dem Masterplan von 2008/2009.

Laut Verwaltung haben sich auch eine Reihe von weiteren Indikatoren positiv entwickelt. So habe sich die „soziale Durchmischung“ in den Stadtteilen verbessert. Auch die Lebensbedingungen in den Fördergebieten des Programms „Soziale Stadt“ in Grone und in der Weststadt hätten sich verbessert. Kinder, die von Sozialleistungen leben, nähmen zudem Vorsorgeangebote besser in Anspruch. Außerdem sei die Zahl der Familien mit alleinerziehenden Eltern seit dem Höchststand um 15 Prozent auf knapp 2800 zurückgegangen.

Damit sind in Göttingen allerdings immer noch fast 3200 Kinder (Stand 2011) Empfänger von Sozialleistungen. Das sei noch immer nicht erträglich, so die Stadt.  Die Verhinderung von Kinderarmut sei daher weiter „eine der wichtigsten sozialpolitischen Herausforderungen“. Allerdings könnten die meisten Faktoren nicht kommunalpolitisch gesteuert werden.

Das Gremium tagt heute ab 16 Uhr in Raum 1118 im Neuen Rathaus Göttingen, Hiro­shimaplatz 1-4.
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