Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Mehr Werbung, mehr Einnahmen

Werbetafeln in Göttingen Mehr Werbung, mehr Einnahmen

Im Laufe der vergangenen anderthalb Jahre hat sich die Zahl der Werbeanlagen im Stadtgebiet verfielfacht. Damit hat die Stadt im Jahr 2016 die Werbeeinnahmen um eine Viertelmillion Euro erhöht.

Voriger Artikel
Ampel zeitweise außer Betrieb
Nächster Artikel
Gift aus den Turbinen

Beispiele für verschiedenartige Werbetafeln im Stadtbereich Göttingen.

Quelle: Mischke

Göttingen. „Wir wollten nach der Festlegung im Entschuldungshilfeprogramm die Werbeeinnahmen von 120 000 um 250 000 Euro pro Jahr erhöhen; dieser Einnahmeansatz ist ab 2016 erreicht worden“, teilt Detlef Johannson, Sprecher der Stadtverwaltung, mit. Damit flossen im vergangenen Jahr 370 000 Euro in die Stadtkasse.

Die Neuvergabe der Werbekonzessionen zum 1. Januar und zum 1. Juli 2015 macht sich im Stadtbild inzwischen deutlich bemerkbar. Kaum mehr eine größere Kreuzung, an der nicht eine oder mehrere Werbetafeln stehen, und auch an den Hauptverkehrsachsen sind im Laufe der vergangenen Monate mehr und mehr Werbebotschaften zu sehen. An „stadtbildrelevante Anlagen“ gibt es in Göttingen nach Auskunft Johannsons sogenannte „City-Light-Boards (Monofüße)“ an aktuell 27 Standorten (bisher zehn). Die Zahl der Großflächen tafeln (Plakatwände) steige von bislang 14 Standorten auf künftig 50. Die überwiegende Zahl sei bereits realisiert worden, teilt der Verwaltungssprecher weiter mit.

Regelungen für Werbeanlagen

Die Anbringung von Werbeanlagen wird durch die örtlichen Bauvorschriften (ÖBV) geregelt. Wie derSprecher der Göttinger Stadtverwaltung, Detlef Johannson, mitteilt, sind das für die Innenstdt die ÖBV über die Gestaltung für die Göttinger Innenstadt (Paragraf zehn Werbeanlagen) und außerdem die jeweiligen Festsetzungen der Bebauungspläne. Außerhalb dieser Bereiche werde im Einzelfall entschieden. be

Im Wesentlichen unverändert bleibt Johannson zufolge die Zahl der Litfaß-Säulen, von denen es etwa 200 gibt. „Allerdings werden einige Standorte zugunsten neuer Standorte aufgegeben. Ferner wird die zahl der klassischen ,Klebesäulen‘ zugunsten der hinterleuchteten Säulen von bisher 45 auf künftig maximal 100 erhöht“, ergänzt er.

Ein großer Teil der Werbeanlagen werde bereits durch den neuen Konzessionsinhaber, die Firma Schwarz Außenwerbung, betrieben, einige Anlagen der Firma Wall hätten noch bis 2019 Bestandsschutz und würden dann von Schwarz übernommen. Bei der Vergabe der Werbekonzessionen nach Neuausschreibung habe die Firma Schwarz den Zuschlag in zwei Teillosen erhalten, erläutert Johannson. Mit Ausnahme der Veranstaltungswerbung in den Rahmen an den Laternenmasten und der Gewerbehinweisbeschilderung betreibe die Firma Schwarz damit „sämtliche Werbeanlagen im öffentlichen Raum“. Im Stadtgebiet existierten nach Angaben des Verwaltungssprechers „rund 500 Mastrahmen und knapp 400 Plakathalter an Verteilerkästen“, welche die Firma GWS vermarktet.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

Anzeigenspezial
Der Wochenrückblick vom 11. bis 17. November 2017
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt