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Wetterprognosen lassen weiße Weihnachten schmelzen

Wintereinbruch Wetterprognosen lassen weiße Weihnachten schmelzen

Der Winter ist da. Der Frost hat die Region fest im Griff, Eis und Schnee von Windschutzscheiben ist für viele Berufstätige zum morgendlichen Ritual geworden.

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Winteridyll in der Abenddämmerung: Der Göttinger Kiessee ruht still und starr. Die Eisschicht ist noch dünn.

Quelle: Hinzmann

Die Minusgrade der vergangenen Tage haben inzwischen für eine zumindest geschlossene Eisdecke auf dem Göttinger Kiessee am Sandweg geführt. Zum Schlittschuhlaufen ist sie allerdings noch viel zu dünn. Eine rote Fahne warnt derzeit vor dem Betreten des Eises. Erst ab einer Dicke von zwölf Zentimetern gibt die Göttinger Sport- und Freizeit GmbH (GöSF) den See frei. Dazu, so die Einschätzung der GöSF, werde es in diesem Jahr wohl nicht mehr kommen. Damit das Eis die nötige Stärke erreichen kann, müsste es noch deutlich kälter werden. Im Januar war der Kiessee während einer langen Frostperiode das letzte Mal zugefroren. Damals sanken die Temperaturen bis auf minus 22 Grad.

„Es wird ungemütlich“

Steigen mit den fallenden Temperaturen die Chancen auf weiße Weihnachten in diesem Jahr? Wilfried Senger von der Göttinger Wetterwarte des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Geismar macht wenig Hoffnung. „Es wird ungemütlich“, sagt er. Nach den DWD-Prognosen bis Heiligabend sollen die Temperaturen wieder steigen. Bis zu fünf Grad Celsius seien möglich. Und es wird nasskalt. Senger rechnet mit Regen oder Schneeregen in den Tallagen. Auf den Bergen könne es aber durchaus schneien.

Sengers Kollegen in der DWD-Zentrale in Offenbach legen sich bei der Frage nach einer weißen Weihnacht nicht fest. Die Kältewelle in Deutschland erschwert den Wetterkundlern offenbar die Vorhersage. „Die extreme Kälte ist besonders kompliziert“, erklärt Meteorologe Andreas Friedrich. „So eine extreme Wetterlage kommt nur alle zehn Jahre oder seltener vor.“ Deshalb hätten die Berechnungsmodelle Probleme: Nach einem regnet es an Weihnachten, ein anderes sagt ein Tief voraus, wonach es im Süden Deutschlands tauen, im Norden aber schneien würde.

Von Michael Brakemeier

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