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Wilhelmsplatz: Weniger Gewalt, weniger Vandalismus

Projekt „Go Willi“ Wilhelmsplatz: Weniger Gewalt, weniger Vandalismus

Das Projekt „Go Willi“ der Jugendhilfe Göttingen macht sich bezahlt. Gut ein Jahr nach dem Start hat sich die Lage auf dem Wilhelmsplatz nach Angaben der Verantwortlichen entspannt.

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Wilhelmsplatz: Treffpunkt für Jugendliche.

Quelle: Mischke

Deutlich weniger Gewalt, geringes Beschwerdeaufkommen, auch die Fälle von Vandalismus sind zurückgegangen: Die Lage auf dem Göttinger Wilhelmsplatz hat sich merklich entspannt. Das berichtet Christian Hölscher, Geschäftsführer der Jugendhilfe Göttingen. Das Projekt „Go Willi“ habe sich bewährt.

Seit gut einem Jahr drehen  Sozialarbeiter in Zweierteams ihre Runden und sind mittlerweile bei den Jugendlichen bestens bekannt. „Das ist sehr wichtig“, hebt Hölscher hervor. „Die Streetwork hat sich vor Ort etabliert. Die Kollegen werden akzeptiert.“

Mehr noch: Durch den intensiven Kontakt zu den Jugendlichen sei mit der Zeit ein vertrauensvolles Verhältnis entstanden. „Die jungen Leute kommen selbst auf uns zu, wenn sie Probleme haben. Das ist ein wirklich gutes Zeichen“, so Hölscher.

Dies sei natürlich nicht nur das Ergebnis der Sozialarbeit vor Ort, sondern auch der guten Zusammenarbeit mit anderen Institutionen geschuldet. „Das spielt eine große Rolle. Polizei, Jugendamt und weitere Partner ziehen an einem Strang. Alle sind ernsthaft um Lösungen bemüht“, so Hölscher.

„Nie Ort der Idylle“

Trotz der guten Ergebnisse dürfe man jedoch nicht vergessen, dass der Wilhelmsplatz auch weiterhin ein Treffpunkt insbesondere für Jugendliche bleiben werde – und bleiben solle. „Der Platz wird nie ein Ort der Idylle sein“, erklärt Hölscher. „Lärm wird es in Maßen immer geben.“ Regelmäßige Gewalttaten und andere Ausuferungen aber gehörten vorerst der Vergangenheit an.

Überdies habe sich das Problem nicht wie so häufig vermutet in Richtung Cheltenhampark oder Schillerwiese verlagert. „Da gibt es definitiv keinen Zusammenhang.“ Natürlich gebe es „Wanderbewegungen“, die gebe es aber auch schon immer. „Aber die Jugendlichen werden bestimmt nicht durch uns verdrängt“, stellt Hölscher klar.

Von Andreas Fuhrmann

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