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„Win-Win-Situation“ mit Kläranlage

Schmutzwasser „Win-Win-Situation“ mit Kläranlage

Die Zweckvereinbarung ist unterschrieben: Für Bovenden und Nörten-Hardenberg soll das Schmutzwasser gemeinsam gereinigt werden. Weil die Abwasserreinigungsanlage (Ara) Reyershausen in die Jahre gekommen ist, haben die Bürgermeister Heidrun Bäcker für Bovenden und Frank Priebe für Nörten-Hardenberg mit ihrem Schriftzug den Anschluss der Bovender Bergdörfer Reyershausen, Billingshausen und Spanbeck besiegelt.

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Kooperationsvertrag unterschrieben: Das Nörtener Klärwerk reinigt demnächst Schmutzwasser aus Bovender Bergdörfern.

Quelle: Hinzmann

Noch in diesem Jahr will der Flecken Nörten-Hardenberg mit dem Bau der Transportleitung von der Kläranlage im Rodetal nach Nörten beginnen. 2012 soll dann der Anschluss erfolgen. Anschließend wird laut Plan die überalterte Kläranlage im Rodetal zurückgebaut.

Für beide Gemeinden sei es eine „Win-Win-Situation“, sind sich die Bürgermeister und Kämmerer einig. Denn in der Kläranlage Nörten seien noch Kapazitäten frei. Die Mitnutzung der Kläranlage in Nörten sei für Bovenden günstiger als die Komplettsanierung der fast 50 Jahre alten Ara. Auch die Bovender Bürger gewinnen. Denn die erforderliche Preisanhebung fällt für sie mit 13 Cent pro Kubikmeter geringer aus als bei einer Komplettsanierung an der Reyershäuser Anlage. Dann müssten sie 16 Cent bezahlen.

Etwa 1 Million Euro hat der Flecken Nörten-Hardenberg als Kredit für den Bau der Transportleitung aufgenommen. Der Flecken Bovenden übernimmt den Schuldendienst, damit ab 2012 pro Tag rund 500 Kubikmeter Schmutzwasser aus Bovenden in Nörten aufbereitet werden können.

Von Ute Lawrenz

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