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Winterdienst nicht mehr überall

Straßen aus Räum- und Streuplan streichen Winterdienst nicht mehr überall

Der außergewöhnlich lange und schneereiche Winter führt möglicherweise zu Konsequenzen für den Winterdienst in der Samtgemeinde. Nicht mehr ausnahmslos alle Verbindungs- und Wohnstraßen sollen wie bisher geräumt und gestreut werden.

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Viel Schnee bei Dransfeld: Debatte über Winterdienst.

Quelle: BB

Das ist jedenfalls der Vorschlag der Samtgemeindeverwaltung, der jetzt auf dem Tisch liegt und von den politischen Gremien beraten wird. 120 000 Euro kostete dieser Winter die Samtgemeinde – ein Vielfaches des Üblichen.

In den vergangenen milden Wintern reichten schon 31 000 oder sogar nur 17 000 Euro aus. Damit die verschuldete Samtgemeinde Räum- und Streukosten einsparen kann, schlägt die Verwaltung einen reduzierten Routenplan vor. Statt 100 Prozent der Straßen, soll in der Regel nur noch 60 Prozent geräumt werden. Damit könnte ein Fahrzeug und etwa 25 Prozent der Kosten eingespart werden.

Der Winterdienst sei umfassend, mehr als gesetzlich nötig sei, so Samtgemeindebürgermeister Thomas Galla (parteilos). Notwendig sei nur eine Räumung an gefährlichen Stellen, etwa einer Steigung, und auf Straßen mit hohem Verkehrsaufkommen mit mehr als 50 Fahrzeugen die Stunde, was auf so gut wie keiner Gemeindestraße der Fall sei. Bei ungewöhnlichen Schneemengen würde selbstverständlich überall geräumt, wo es nötig sei.

Zu einer Debatte und Empfehlung durch die Ratsvertreter im Bau- und Planungsausschuss des Samtgemeinderates kam es am Dienstagabend in Dransfeld allerdings noch nicht. Nur drei von sieben stimmberechtigten Mitglieder waren anwesend, und der Ausschuss war nicht beschlussfähig. Die Sitzung wurde kurzerhand in eine Informationsveranstaltung umgewandelt, sodass immerhin Bürger informiert wurden und auch zu Wort kommen konnten.

Die Räumpflicht von Anliegern auf Bürgersteigen ist nach wie vor umstritten. Die Verwaltung hatte bereits zu Winterbeginn die Kontrollen verstärkt und allein 30 Bürger im November angeschrieben. Nach Stürzen laufen noch Zivilklagen. Jens Geyer (CDU) und Marli Kießling (Grüne) äußerten grundsätzlich Zustimmung zu den Plänen. Die Debatte in der Politik steht aber noch aus. Aus Sicht der Winterdienstfahrer ist zumindest in der neuen verkehrsberuhigten Zone in Scheden wegen der Hindernisse auf den Fahrbahnen kein Winterdienst mehr möglich.

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