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„Wir nutzen alle die gleichen Straßen“

Straßenreinigung „Wir nutzen alle die gleichen Straßen“

12 600 Euro: Das ist der Anteil der Holtenser am Göttinger Winterdienst. Denn künftig müssen die Bürger getrennt nach Sommer und Winter bezahlen – und auch die Bewohner der Ortsteile werden zur Kasse gebeten (Tageblatt berichtete). Im Ortsrat haben Mitarbeiter der Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) die neue Gebührenstruktur vorgestellt.

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Winterdienst: Wenn Räumfahrzeuge längere Zeit nicht durchkommen, wird Geld zurückerstattet.

Quelle: CM

Holtensen. Vier Reinigungsklassen (ein- bis siebenmal wöchentlich) im Sommer, vier Prioritäten im Winter, Berechnung nach Frontmetern entlang einer Straße: So soll die Straßenreinigung künftig bemessen werden.

„Im Sommer wird es günstiger, dafür kommt der Winter dazu“, berichtete Annette Schlimme, Leiterin der Abteilung Abfallentsorgung, Straßenreinigung und Winterdienst.

 
Kritik am neuen Bemessungssystem äußerte Ortsbürgermeisterin Karla Busch. Das, was künftig eine Gleichbehandlung aller Göttinger sicherstellen soll, empfindet die Sozialdemokratin als ungerecht: „Wir nutzen alle die gleichen Straßen. Für mich ist schwer zu verstehen, warum Anwohner des Busringes mehr bezahlen sollen als die anderer Bereiche.“ Von 22 Cent bis 3,08 Euro je Frontmeter sollen Bürger je nach Bedeutung der Straße berappen.

Mareike Mecke (CDU) wunderte sich, warum eine Gebühr auch für Straßen bezahlt werden müsse, „in denen nie ein Räumfahrzeug zu sehen war“. Auch wollte sie wissen, ob lange andauernde Baustellen, die der Winterdienst nicht passieren könne, sich auf die künftige Gebühr auswirkten.

Letzteres bejahte Dirk Brandenburg, kaufmännischer Betriebsleiter der GEB: Wenn aufgrund von Baustellen einmal vier Wochen kein Räumfahrzeug durchkomme, habe der Anwohner Anspruch auf Rückerstattung. „Die Gebühr sollte kostendeckend sein“, erklärte Brandenburg. Deshalb werde sie auch alle drei bis sechs Jahre auf Grundlage der tatsächlich gefahrenen Einsätze neu berechnet.

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