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„Wir sind wie eine große Familie“

Circus-Barum-Crew „Wir sind wie eine große Familie“

Familie. Immer wieder betonen Rafael Scholten und Patrick Gruss-Bouglione dieses Wort. Familie. Das wiederholt auch Rebecca Simoneit-Barum. Immer wieder. Die drei feiern Weihnachten in Göttingen. Im Circus Barum und in der Stadthalle. „Ich bin in einer Zirkusfamilie geboren und aufgewachsen“, sagt Gruss-Bouglione (42), der als Cowboy Tricks mit Pistolen und Lasso zeigt.

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Feiern Weihnachten im Zirkus:  Rafael Scholten, Rebecca Simoneit-Barum, Patrick Gruss-Bouglione, Natalia und Sammy.

Quelle: Heller

Göttingen. Daher habe er Weihnachten immer in einer anderen Stadt verbracht. „Die Arbeit macht etwas mehr Spaß, weil die Zuschauer besser gelaunt sind, aber sonst ist für viele Zirkusleute Weihnachten wie jeder andere Tag auch.“ Das habe sich jedoch vor einigen Jahren geändert. Seine Tochter Katalina kam zur Welt und wächst im Zirkus auf. „Sie erwartet etwas Besonderes.“

Rafael Scholten ist der Magier der Zirkusshow. Seit sechs Jahren ist der 19-Jährige im Geschäft. Auch für ihn sind die Zirkus-Kollegen wie eine Familie. „Meine Familie in Holland ist nicht sehr groß, die Zirkusfamilie schon.“ Mit dieser sei er gerne zusammen. „Die Jüngste hier ist sechs Jahre alt, der Älteste 60“, sagt er. Vom Großvater bis zum Kind. Wie in einer Familie eben. Nur mit mehr Leuten.

Auch Rebecca Simoneit-Barum, Produzentin und Moderatorin des Circus Barum Weihnachtsspektakels, ist im Zirkus aufgewachsen. „Ich habe Weihnachten immer mit den Kollegen verbracht. Der Zusammenhalt ist groß“, sagt sie. Auch wenn das eigentliche Weihnachtsfest eher an ihr vorbeigehe. „Rund herum ist Weihnachten, aber wir fokussieren uns auf die Aufführungen.“ Am ersten Weihnachtstag, 25. Dezember, stehen zwei Vorstellungen auf dem Programm.

Den Heiligabend verbringt das Team in der Stadthalle beim Offenen Heiligabend, dem Abschluss der „Keiner soll einsam sein“-Aktion des Tageblatts. „Eine Artistin aus Indonesien kam vor ein paar Tagen zu mir und fragte, ob Weihnachten jemand hier bleibe, oder sie allein sein müsse“, berichtet Simoneit-Barum. „Ich konnte sie beruhigen. 50 Leute von uns bleiben hier und sitzen abends zusammen. Die Polen fahren meistens ein großes Buffet auf. Dieses Jahr sind viele Finnen dabei. Ich bin gespannt, was die vorhaben.“ Familiär wird es auf jeden Fall am Heiligabend beim Circus Barum.

Der offene Heiligabend der GT-Aktion „Keiner soll einsam sein“ beginnt um 16 Uhr in der Stadthalle: mit Andacht, Bühnenprogramm, Kaffee und Kuchen und ab 18 Uhr Abendessen.

Von Michael Kerzel

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letzte Vorstellungen

Das „Circus-Barum-Weihnachtsspektakel“ geht zu Ende: Noch drei Vorstellungen bis Sonntagnachmittag, dann wird das Zelt abgebaut. Mit dem Verlauf des Festivals auf dem Göttinger Schützenplatz ist Produzentin Rebecca Siemoneit-Barum sehr zufrieden: „Für ein erstes Mal war es super.“

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