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Wochenendkolumne

Wochenendkolumne

Das ist mal wieder ein Wochenende, das erste im Herbst übrigens, an dem sich die Termine nur so drängen. Heute Abend beispielsweise holt sich Olli Dittrich den Göttinger Elch 2010 im Deutschen Theater ab.

Dieser begehrte Satirikerpreis wird seit 1997 vergeben, und unter den Preisträgern sind so ziemlich alle bekannten Namen – von Helge Schneider über Harry Rowohlt, Emil Steinberger, Otto bis hin zu den Biermösl Blosn. Nun also Dittrich. Und der widmet seinen Elchpreis denn auch einem fast vergessenen Meister – Heino Jaeger, einem Satiriker, Maler und Graphiker, der 1997 gestorben ist – genau im Jahr der ersten Göttinger Elchpreisverleihung. Ihn nennt Dittrich ein „grandioses Ausnahmetalent in der deutschen Humorgeschichte“. Weshalb er heute auch statt eines Dankeswortes dem Göttinger Publikum Ausschnitte aus Jaegers Werk vortragen wird. Dass der Abend längst ausverkauft ist, dürfte niemanden wundern.
Gewundert haben wir uns allerdings in dieser Woche über die Sozialdemokraten in Göttingen. Nachdem Kollege Ulrich Schubert vergangenen Sonnabend an dieser Stelle so schön aufgedröselt hatte, wie wenig grün sich die Genossen im Stadtverband untereinander sind (oder waren?) – keinerlei Reaktion. Kopf runter und die Sache erst mal aussitzen ist wohl das intern ausgegebene Motto. Noch mehr darf man sich wundern, dass die konkurrierenden Parteien sich dazu auch nicht zu Wort gemeldet haben. Naja, der Kommunalwahlkampf beginnt ja auch erst zum Beginn des kommenden Jahres. Dann aber vermutlich um so heftiger.
Zurück zum bevorstehenden Event-Wochenende. Alternativ zum Elchpreis beginnt auch noch die Tanz-Kultur-Woche mit interessanten Angeboten wie dem am heutigen Sonnabend, in der Alten Fechthalle in der Geiststraße: „Beethoven trifft Butoh“. Das klingt spannend. In der Stadthalle begegnen sich Sport und Musik (neudeutsch: Sport meets music) – aber auch dort gibt es nur noch wenige Restkarten an der Kasse.
Wenige Restkarten gibt es auch nur noch für die Tageblatt-Filmpremiere „Die 50er Jahre in Göttingen“ am morgigen Sonntag, 12 Uhr, im 50er-Jahre-Ambiente des Stern-Kinos in der Sternstraße. Viele Besucher werden wohl anschließend in die Innenstadt weiterziehen, zum Gänselieselfest: Unter anderem im Angebot sind kunsthandwerkliche und gastronomische Stände (die Göttinger Genuss-Meile aus dem Landkreis tischt auf), Modenschauen, buntes Programm an allen Ecken und dazu natürlich die Wahl des Mini-Gänseliesels um 15.15 Uhr sowie die Wahl des neuen Gänseliesels um 18.15 Uhr. Da sollte man an dieser Stelle auch mal die ehrenamtlichen Organisatoren dieser riesigen Innenstadtveranstaltung erwähnen, voran Blick-Redaktionsleiter Gerd Goebel, Pro-City- Vorsitzender Philip Bremer sowie Ingrid Pommer (Göttinger Tageblatt), die in diesem Jahr letztmalig dabei ist und ohne die man sich ein Gänselieselfest eigentlich gar nicht denken kann.
Wer ein wenig Ruhe in all dem Citytrubel benötigt, dem seien die drei Innenstadtkirchen St. Jakobi, Nikolai und St. Johannis empfohlen – und ihre noch bis November laufenden Doppelausstellung mit Werken von Ernst Barlach und Käthe Kollwitz. Ein echtes Muss für jeden Besucher in diesen Tagen. Dabei fällt mir ein, dass ab heute an St. Johannis auch die ersten Banner hängen. Das Tageblatt ist naürlich auch dabei. Mit dem Slogan: „Wir berichten über Gott und die Welt“. So wie in dieser heutigen Kolumne. Wobei das Backhausfest in Groß Ellershausen am Sonnabend, die Kirmes in Geismar, das Bahnhofsfest in Adelebsen und der Kulturpreis des Landkreises in Hann. Münden morgen Abend sowie zehn weitere Termine noch erwähnenswert wären .

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