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Wohnungsnot: Uni Göttingen und Asta sagen Podiumsdiskussion ab

Gesprächsbereitschaft Wohnungsnot: Uni Göttingen und Asta sagen Podiumsdiskussion ab

Nachdem die Studenteninitiative Wohnraumgeist bereits in der vergangenen Woche ihre Teilnahme an einer Podiumsdiskussion zur studentischen Wohnungsnot abgesagt hat, haben in dieser Woche auch der Allgemeine Studierendenausschuss (Asta) und die Uni-Leitung die Reißleine gezogen.

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Quelle: Archiv (Symbolbild)

Göttingen. Die von der Uni für den 30. April geplante Diskussionsrunde wird es nicht geben. „Wir haben die Absagen mit Bedauern zur Kenntnis genommen und bereits mit Vertretern des AStA darüber gesprochen“, erklärte Uni-Präsidentin Ulrike Beisiegel. Die Uni sei weiterhin bereit, die Wohnsituation in Göttingen mit allen Beteiligten öffentlich zu diskutieren.

Nach Einschätzung von Marie Kollenrott vom Kreisverband der Grünen seien trotz aller Verstimmung alle Parteien zu weiteren Gesprächen bereit. Kollenrott war bei der Besetzung des ehemaligen Wohnheims in der Geiststraße 10 im Januar als Vermittlerin zwischen studentischen Besetzern und der Uni von beiden Seiten als Vermittlerin akzeptiert worden.

Dass die Studenteninitiative Wohnraumgeist nicht zu den bisherigen Gesprächen zwischen Stadt, Uni-Präsidium, Asta und Studentenwerk eingeladen wurde, begründet Kollenrott mit einem Missverständnis und mangelnder Kommunikation. Die Uni sei davon ausgegangen, dass sie die Initiative vertrete. Kollenrott: „Das ist falsch.“

Unterdessen hält der Asta eine Podiumsdiskussion für „wenig zielführend. „Da wir bereits über die reine Informationsphase zum Thema Wohnungsnot hinaus sind“, sagt Annika Nitschke, Referentin für Hochschulpolitik. Den Ankündigungen des Uni-Präsidiums müssten nun Taten folgen.

Mit Aktionen solle auf das Thema Wohnungsnot öffentlichkeitswirksam hingewiesen werden. Ein „breites Bündnis aus weiteren Initiativen und Stadtgruppen, das gemeinsam Forderungen aufstellt“, sei wünschenswert.

Derweil hat eine Stellungnahme der Grünen Jugend für Wirbel bei Uni-Leitung und in der eigenen Partei geführt. Darin werfen sie Ulrike Beisiegel „dreistes“ Handeln, „Respektlosigkeit und systematische Verarsche“ gegenüber den Studenten vor. Kollenrott kündigte an, dass sich die Grüne Jugend bei der Uni-Präsidentin entschuldigen werden.

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