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Wolf Reinhard seit einem Monat tot

Todesursache noch unklar Wolf Reinhard seit einem Monat tot

Wolf Reinhard aus dem Reinhardswald ist tot. Die Todesursache ist noch nicht bekannt. Der Kadaver werde noch in Gießen untersucht, sagte Forstamtsleiter Norbert Teuwsen am Freitag.

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Vor der Kamera: Wolf Reinhard im Mai 2008.

Quelle: dpa

Der 2006 aus der Lausitz nach Nordhessen eingewanderte Wolfsrüde war am Mittwoch von Waldarbeitern des Forstamtes Reinhardshagen verendet aufgefunden worden.

Das Tier sei sicherlich schon über einen Monat tot, erklärte das hessische Umweltministerium. Zeichen äußerer Gewalteinwirkung seien an dem stark in Verwesung befindlichen Wolf nicht gefunden worden. Der Wolf war erstmals im März 2006 westlich von Reinhardshagen gesichtet worden. Im Mai 2008 gelang einem Jäger ein gutes Foto, mit dem die Existenz des wild lebenden Wolfs belegt werden konnte. Der Wolf nutzte den gesamten Reinhardswald zwischen Hann. Münden und Bad Karlshafen als Lebensraum. Sichtungen und Fotos im Solling konnten dem Ministerium zufolge nie geklärt werden. In fünf Jahren wurde Reinhard für das Reißen von einem Zwerg-Zebukalb, 76 Schafen, zwei Ziegen, vier Stück Rotwild und einem Reh verantwortlich gemacht.

Nach 150 Jahren war der Wolf auf natürlichem Weg nach Hessen zurückgekehrt. Das Land bekannte sich offensiv zum Wolf und begrüßte seine Zuwanderung. Das Umweltministerium glaubt, dass schon bald wieder ein Wolf in den Reinhardswald zuwandert.

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