Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 5 ° Regen

Navigation:
Wolfgang Meyer (SPD) will bezahlbare Mietwohnungen in Göttingen

Suche nach Fördermöglichkeiten Wolfgang Meyer (SPD) will bezahlbare Mietwohnungen in Göttingen

Ein Wohnungsbauprogramm für bezahlbare Mietwohnungen hat Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) angekündigt. Bis zum Ende seiner Amtszeit im Oktober 2014 will er es angeschoben haben. Konkret ist aber noch nichts, auch wenn Meyer im Tageblatt-Gespräch betont, dass es nötig sei, „schnell etwas hinzuzubekommen“, weil der „Wohnungsmarkt unter Druck“ geraten ist.

Voriger Artikel
Breitband für Hetjershausen, Knutbühren, Esebeck und Bursfelde
Nächster Artikel
Neue Planungen für ehemaliges IWF-Gelände am Nonnenstieg

Pinnwand im Zentralen Hörsaalgebäude in Göttingen: Viele Mietgesuche zeigen, dass ein hoher Bedarf an Wohnraum für Studenten besteht.

Quelle: CH

Göttingen. Derzeit überprüfe die Stadt bei der N-Bank, ob und welche Fördermöglichkeiten bestehen. Auch Gespräche mit der Städtischen Wohnungsbau stünden an – aber auch mit Wohnungsgenossenschaft und Volksheimstätte.

Wolfgang Meyer

Wolfgang Meyer

Quelle:

Ziel eines städtischen Wohnungsbauprogramms müsse es sein, so Meyer, über eingeworbene Förderungen Mietobergrenzen zu gewähren. Ihm schweben dabei Mieten von maximal 6,50 Euro pro Quadratmeter vor.

Bauland für neue Wohnungen will die Stadt beisteuern. „Wir haben vor, Grundstücke zu kaufen“, kündigt Meyer an. Welche das sind, lässt er offen. Es könnten auch kleinere Baulücken sein.

Von der Idee der Grünen, mittelfristig innenstadtnahe Kleingärten in Bauland umzuwandeln, hält Meyer hingegen nichts. Allenfalls langfristig und dann auch nur, wenn zuvor Ersatzflächen für die Gärten gesichert worden sind.

Förderprogramme von Bund und Land

Ein weiterer Beitrag der Stadt, so Meyer, könnten die Verkaufserlöse sein, die die Stadt aus der Vermarktung der Bettina-von-Arnim-Terrasse auf den Zietenterrassen erzielt. Diese könnten in ein städtisches Wohnungsbauprogramm fließen. Meyer mahnt zusätzlich Förderprogramme von Bund und Land an.

Vor allem für kinderreiche Familien und „Bezieher von Transferleistungen“ sowie für Studenten gebe es Bedarf an preiswerten Wohnungen, sagt Meyer. Mieten von bis zu zehn Euro pro Quadratmeter, wie sie derzeit verlangt werden, könne sich bei gleichzeitig steigenden Nebenkosten kaum jemand leisten.

Wichtige Informationen zum erwarteten Bedarf an Wohnbauflächen in den kommenden Jahren bis 2020 soll ein Gutachten des Gewos-Instituts liefern. Meyer kündigte an, dass das Gutachten noch vor der Sommerpause bis Ende Juni vorgestellt werden  solle.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Garagenzeile abreißen
Studentenwohnungen geplant: Garagen an der B 27 sollen wegfallen.

An der B 27 neben dem Einkaufszentrum soll eine vierstöckige Neubauzeile mit 120 Studentenwohnungen entstehen. Die 54 Garagen zwischen Bundestraße und Rudolf-Stich-Weg sollen abgerissen werden.

mehr
Anzeigenspezial
Die schönsten Schneebilder unserer Leser
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt