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Wulff besucht Ethnologie: „Absolut großartig“

Göttingen: Ministerpräsident auf Sommerreise Wulff besucht Ethnologie: „Absolut großartig“

Ein Landesmuseum für Ethnologie in Göttingen: Dieses Projekt ist „in meinem Herzen angekommen“. Das sagte Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) gestern bei seinem Besuch in Göttingen.

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Mit hawaiianischem Kriegsgott Ku’: Wulff, Hauser-Schäublin, Krüger und von Figura (v.l).

Quelle: Mischke

Die Exponate des Göttinger Instituts für Ethnologie sind eine Art „Weltkulturerbe“: So drückte es Universitätspräsident Kurt von Figura aus. Die Stücke der Cook-Forster- und der Baron-von-Asch-Sammlung haben schon in Ausstellungen in der Schweiz, Australien oder Hawaii tausende Besucher begeistert. „Die Art und Weise, wie wir sie in Göttingen präsentieren, wird den Ansprüchen nicht gerecht“, so von Figura.

Deshalb nutzten von Figura, Ethnologie-Chefin Brigitta Hauser-Schäublin und Sammlungs-Kustos Gundolf Krüger den Besuch des Ministerpräsidenten dazu, auf die Bedeutung der weltweit einzigartigen völkerkundlichen Sammlung aufmerksam zu machen. „Die lange Geschichte der Sammlung ist auch ein Stück Landesgeschichte“, sagte von Figura. Und weiter: „Wir haben die Verpflichtung, sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.“

Zurzeit wird die weltweit größte Sammlung von Südseestücken der Cookschen Weltumseglungen nur eingeschränkt in dem maroden Gebäude am Theaterplatz gezeigt. Hauser-Schäublin sprach sich dafür aus, die anderen ethnografischen Sammlungen des Landes gemeinsam mit den Göttinger Stücken in einem Landesmuseum zu präsentieren. „Vor 100 Jahren wurde ein Teil unserer Sammlung nach Hannover abgegeben, die hätten wir jetzt gerne zurück“, sagte sie. Das Museum würde zu den zehn besten ethnologischen Museen Deutschlands zählen, so von Figura.

Wulff nannte die Sammlung „absolut großartig“. Die langjährigen Pläne, ein Landesmuseum für Ethnologie in Göttingen zu errichten, gehört laut dem Ministerpräsidenten „in die Kategorie dessen, was verwirklicht werden muss“. Aber manches brauche eben Zeit. Ein Video zu Wulffs Besuch der Region finden Sie hier.

Von bib

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