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Yachthafen im Teich von Gelliehausen

Party-Streich? Yachthafen im Teich von Gelliehausen

Es war vermutlich ein Party-Streich, über den sich viele im Dorf amüsieren. Für die betroffene Familie aber ist es ein schlechter Scherz, der sie viel Kosten und Ärger einbringen wird. Unbekannte haben am Wochenende im Schutz der Nacht ein großes Segelboot im kleinen Löschwasserteich in Gelliehausen zu Wasser gelassen.

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Schiffsbergung: Mit einem Kran wird „Idefix“ aus dem Gelliehäuser Teich gehievt.

Quelle: Mischke

„Ich wollte meinen Augen nicht trauen, eine Begegnung der dritten Art“, informierte Erich Hennecke als einer der ersten das Tageblatt vom „neuen Gelliehäuser Yachthafen“ unterhalb der Gleichenberge. Weitere Anrufer vermuteten einen Testlauf der Eigentümer oder eine pfiffige Notunterkunft nach einem Ehekrach. Die Polizei hingegen geht von Sachbeschädigung aus und ermittelt seit Sonntagmorgen.

Leinen und Rücklichter gelöst

Nach bisherigen Kenntnissen haben Unbekannte das sieben Meter lange Kajütboot „Idefix“ vom Typ Sejo etwa 500 Meter entfernt vor dem Haus der Besitzer mitsamt Trailer von einem Auto abgehängt und zum Teich gezogen. Dort stießen sie einen Holzzaun um, lösten die Sicherungsleinen des Bootes sowie die Rücklichter des Trailers und schoben das Boot rückwärts über eine Betonkante in den Teich. Leicht war das sicher nicht. Die Miteigentümerin Christiane Rinke-Schuck schätzt das Gewicht des Bootes auf eineinhalb Tonnen, hinzu komme der schwere Trailer. Und sie ist sauer: Zum einen, weil die empfindliche Außenhaut des Rumpfes bei der Aktion beschädigt worden sein könnte und „Idefix“ gestern mit großem Aufwand geborgen werden musste. Zum anderen, weil am Sonntagmorgen Mitglieder der Feuerwehr lachend an ihr vorbei gefahren seien, ohne zu helfen.

Von Ulrich Schubert
Der Gelliehäuser Teich ist 0,80 bis zwei Meter tief und klein. „Idefix“ kannte bisher nur größere Gewässer. Früher lag das Boot am Edersee, in der zurückliegenden Segelsaison war Familie Rinke-Schuck mit dem Kajütboot auf dem Northeimer See unterwegs. Für die Winterzeit sollte es in eine Scheune gebracht werden.

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