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Die meisten kommen von außerhalb

Zahl der Pendler in Göttingen steigt Die meisten kommen von außerhalb

Die Zahl der Pendler in Deutschland hat einen Rekordwert erreicht. Das teilte das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung in einer Auswertung mit. 18,4 Millionen Menschen fahren demnach von ihrem Wohnsitz in eine andere Gemeinde zur Arbeit. Auch in Göttingen ist die Zahl der Pendler so hoch wie noch nie.

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Quelle: Mischke

Göttingen. In der Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung aus diesem Monat geht hervor, dass die Zahl der Beschäftigten, die in einer anderen Gemeinde arbeiten als sie wohnen, in den vergangenen Jahren gestiegen ist. Seit 2000 kletterte die Zahl aller pendelnen Arbeitnehmer um sieben Prozentpunkte auf 60 Prozent deutschlandweit.

In Göttingen liegt die Zahl der Pendler im Vergleich zur Bundesebene noch unter dem Durchschnitt. Dennoch kommen mittlerweile mehr Beschäftigte aus anderen Gemeinden als aus Göttingen selbst, um hier zu arbeiten, wie aus einer Statistik der Bundesagentur für Arbeit hervorgeht.

Als Pendler gelten alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, deren Arbeitsgemeinde sich von der Wohngemeinde unterscheidet. Ob und wie häufig die Beschäftigen pendeln müssen, ist in diesem Fall nicht relevant. Dabei wird zwischen Ein- und Auspendlern unterschieden. Zu den Einpendlern zählen Personen, die nicht in ihrer Arbeitsgemeinde wohnen.

Laut Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit gibt es in Göttingen knapp 38000 Menschen, die dies betrifft. Das sind insgesamt 55,6 Prozent  aller Arbeitnehmer am Arbeitsstandort Göttingen. Im Jahr 1992 waren es noch knapp unter 50 Prozent. Die meisten Einpendler kommen mit rund 18000 Menschen aus dem Landkreis Göttingen. 7300 Beschäftigte wohnen in Northeim und knapp 3500 im Eichsfeld. Aus Kassel fahren rund 1300 Menschen regelmäßig nach Göttingen zur Arbeit. 

Als Auspendler werden wiederum die Personen bezeichnet, die nicht in ihrer Wohngemeinde arbeiten. Davon sind 11500 Menschen in Göttingen betroffen. Auch diese Zahl ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. So gibt es mittlerweile doppelt so viele Auspendler in Göttingen wie noch vor 25 Jahren. Prozentual sind das 27,7 Prozent aller Beschäftigten, die in Göttingen ihren Wohnsitz haben, so die Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit.

Für alle Pendler gibt es in Göttingen die Möglichkeit, einen "Park+Ride"-Service zu nutzen. Dieser befindet sich am Schützenplatz, einem der größten Parkplätze Göttingens. Mit den Buslinien 1, 8 und 13 der Göttinger Verkehrsbetriebe können Nutzer von dort aus in die Innenstadt fahren. Das Parken ist kostenlos. nas

Aus unserer Wochenend-Beilage "Sonntag": Pendeln auf Kosten der Gesundheit

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