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Ziel: Ein Sparhaushalt ohne Kreditaufnahme

Investitionsposten Ziel: Ein Sparhaushalt ohne Kreditaufnahme

Einen Sparhaushalt hat der Flecken Nörten-Hardenberg für 2013 aufgelegt. Die Gemeinde will mit einem ausgeglichenen Ergebnishaushalt ohne Kreditaufnahme auskommen.

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Symbolbild

Quelle: dpa

Nörten-Hardenberg. Im vorläufigen Entwurf der Verwaltung, der im Finanzausschuss eingebracht wurde, weist der Ergebnishaushalt Erträge von rund 12,7 Millionen Euro aus. Diesen stehen Aufwendungen von rund 12,6 Millionenn Euro gegenüber – ein Überschuss von fast 56 000 Euro. Allerdings werde der vorläufige Grundbetrag für die Finanzausgleichsumlage erst Mitte November mitgeteilt, räumte Kämmerer Jürgen Werner ein. Derzeit gehe die Verwaltung davon aus, dass der Flecken 2013 etwa 400 000 Euro weniger Schlüsselzuweisungen erhält als in diesem Jahr. Für die Kreisumlage müsse die Gemeinde etwa 300 000 Euro mehr einkalkulieren.

Im Bereich der Investitionstätigkeit übersteigen die Auszahlungen von rund 1,5 Millionen Euro die Einnahmen von knapp 900 000 Euro um rund 600 000 Euro. Hier schlage insbesondere die Altstadtsanierung, unter anderem mit Umgestaltung des Stiftsplatzes, mit 900 000 Euro zu Buche, führte der Kämmerer aus.

Im Zusammenhang mit der Altstadtsanierung sind im Etatentwurf 2013 im Bereich des Stiftsplatzes auch rund 100 000 Euro für Arbeiten an den Wasser- und Abwasserleitungen vorgesehen. Für die Dacherneuerung und die neue Gestaltung des Außengeländes beim Kindergarten Angerstein sind 95 000 Euro veranschlagt. 44 000 Euro sollen in das Treppenhaus des katholischen Kindergartens in Nörten fließen. 130 000 Euro kostet die Sanierung der fast 40 Jahre alten Decke im Hallenbad. Mit der Hälfte der Summe will sich die Genossenschaft beteiligen.

Um dem Aufwand des Bauhofs für die Beseitigung von Hundekot gerecht zu werden, hat der Finanzausschuss mit drei Ja-Stimmen gegen ein Nein und eine Enthaltung für die Anhebung der Hundesteuer gestimmt: für den Ersthund von 45 auf 60 Euro, auf 120 Euro (bisher 85 Euro) für den zweiten und 180 statt bisher 120 Euro für den dritten Hund.

Von Ute Lawrenz

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