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Ziel erreicht: Baby-Spule im Einsatz

Universitätsmedizin Göttingen Ziel erreicht: Baby-Spule im Einsatz

„Großes Herz für kleine Herzen“ – unter diesem Motto startete vor einem Jahr das Spendenprojekt für die Kinderherzklinik der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). Die Klinik warb damit für die Anschaffung einer sogenannten „Baby-Spule“. Jetzt konnte sie übergeben werden.

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Übergabe an Prof. Thomas Paul (Mitte l.) und Prof. Joachim Lotz (Mitte r.) durch Lutz Rabe vom Hersteller Noras (Mitte), im Beisein von Vertretern der Real-Märkte, der Lions, des „Inner Wheel“, der Selbsthilfegruppe „Gekko“ und BLICK-Chefredakteur Markus Riese (r.) sowie UMG-Vorstand Dr. Sebastian Freytag (4.v.l.).

Quelle: r

Göttingen. Die 45 000 Euro teure Spule kann die besonders feinen Strukturen kindlicher Herzen in hoher Auflösung im Echtzeit-Magnetresonanz-Tomografen (MRT) darstellen. Dank der großen Spendenbereitschaft in der Bevölkerung und einiger gezielter Spendenaktionen (darunter die „Herzwette“ der Real-Azubis und das Entenrennen der Lions Clubs) kam die Spendensumme zusammen – die Baby-Spule konnte sogar früher als erwartet angeschafft werden.

Dank allen Spendern

Bei einem Spender-Treffen wurde das Gerät jetzt von der Herstellerfirma Noras übergeben. Zusätzlich spendete Noras einen Adapter für die Nutzung der Spule am vorhandenen Siemens-Scanner im Wert von mehreren Tausend Euro.

UMG-Vorstand Dr. Sebastian Freytag dankte allen Spendern und auch dem BLICK, ohne den „das Spendenvorhaben nicht so schnell ins Ziel gekommen“ wäre: „Auch als großes Universitätsklinikum sind wir zunehmend auf das Engagement der Menschen angewiesen. Vieles lässt sich nicht oder nicht mehr über die zuständigen Kostenträger oder Wissenschaftseinrichtungen finanzieren.“ Der Erfolg dieser Spendenaktion sei ein Musterbeispiel dafür, wie es gelingen kann, über viele Einzelspender ein hilfreiches Vorhaben möglich zu machen.

Schonende Diagnose wichtig

„Wir sind sehr glücklich, dass wir jetzt die Möglichkeit haben, die Echtzeit-MRT-Technik auch für Babys und Kleinkinder nutzbar machen zu können“, sagte Prof. Dr. Joachim Lotz, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie. Das Verfahren sei „ein echter Fortschritt, den jeder spürt“. Gerade für die Kleinen sei eine schonende, strahlenfreie Diagnose wichtig, betonte Lotz.   r

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