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Zukunftstag: Schüler isolieren eigene DNA im Labor

Arbeiten statt pauken Zukunftstag: Schüler isolieren eigene DNA im Labor

Das bekommt nicht jeder zu sehen. 21 Schüler schauen sich am Zukunftstag im Max-Planck-Institut (MPI) für Dynamik und Selbstorganisation den weltweit einzigartigen Turbulenz-Windkanal an. Doch allein beim Betrachten bleibt es nicht. So darf Jennifer Zimmermann den Neun-Tonnen-Kran bedienen, mit dem man in der Halle, in der der Windkanal steht, schwere Teile bewegen kann.

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Füllen ihre eigene DNA ab: Paul Häußer, Jonas Wallborn und Johannes Renner (von links) beim Zukunftstag im Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. „Ich wusste nicht, in welche Richtung es geht. Aber es hat viel Spaß gemacht“, sagt die 14-Jährige.

So wie Jennifer und ihre Mitschülerin Marie-Celine von Roden (14) nehmen gestern hunderte Schüler in Behörden, Firmen und Institutionen der Region an Aktionen zum Zukunftstag teil. „Das machen alle bei uns“, sagen die beiden Schülerinnen der Geschwister-Scholl-Gesamtschule. Eine Freundin verbringe den Tag zum Beispiel in einer Grundschule. „Und Tobias arbeitet in einer Dönerbude“, sagt Marie-Celine.

Beim Zukunftstag sollen Mädchen und Jungen geschlechteruntypische Berufe kennen lernen. Dafür müssen die Schulen sie freistellen. Der Zukunftstag richtet sich an Schüler der Klassen 5 bis 10.

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Artur Kubitzek erklärt derweil, dass man für die Arbeit am MPI Fremdsprachen benötigt. „Mit den Wissenschaftlern sprechen wir Englisch. Die kommen nämlich aus der ganzen Welt.“ Kollegin Jennifer Mutschall erzählt den Mädchen, wie es ist, in einem Beruf zu arbeiten, der vor allem von Männern ausgeübt wird: „Das ist total toll. Man fällt immer auf, das ist im Arbeitsleben nicht verkehrt. Alle sind furchtbar nett.“

Beim Zukunftstag sollen Mädchen und Jungen geschlechteruntypische Berufe kennen lernen. Dafür müssen die Schulen sie freistellen. Der Zukunftstag richtet sich an Schüler der Klassen 5 bis 10.

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Von der Experimentierhalle geht es für die Schülerinnen weiter in die Forschungswerkstatt und ins Labor. Dort lösen sie eine von zwei weiteren Schülergruppen ab, die bereits ihre eigene DNA isoliert haben – und zwar aus Wangenzellen. Dafür müsse man nur ein wenig „auf der Backe rumkauen“, erklärt Mitarbeiter Markus Benderot, und den Mund mit Wasser ausspülen. Das Wasser ziehe man in ein Röhrchen, mit dem man dann weiter arbeite – „bis man richtig schöne DNA hat“. Die setze sich in Form eines weißen Ballens ab.

Beim Zukunftstag sollen Mädchen und Jungen geschlechteruntypische Berufe kennen lernen. Dafür müssen die Schulen sie freistellen. Der Zukunftstag richtet sich an Schüler der Klassen 5 bis 10.

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Das gelingt Johannes Renner (11) am besten. Aber auch Paul Häußer (10), Simon Farrenkopf (11) und Jonas Wallborn (11) schaffen es, ihre DNA zu isolieren. „Ich dachte, das ist viel schwerer und man braucht viel mehr Geräte“, wundert sich Simon. Als Geschenk dürfen alle Schüler ihre selbst isolierte DNA mit nach Hause nehmen – in einem Anhänger für eine Halskette.
Viele weitere Bilder unter goettinger-tageblatt.de.

Info: Zukunftstag
Beim Zukunftstag sollen Mädchen und Jungen geschlechteruntypische Berufe kennen lernen. Dafür müssen die Schulen sie freistellen. Der Zukunftstag richtet sich an Schüler der Klassen 5 bis 10. Mädchen sollen sich vornehmlich über naturwissenschaftliche oder handwerkliche Berufe informieren, Jungen über soziale, pädagogische oder pflegerische. Das ist aber keine Pflicht – genauso wenig wie die Teilnahme an sich. Die Schüler können auch ganz normal zur Schule gehen.
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Hunderte Schüler von der siebten bis zur zehnten Klasse besuchten am Zukunftstag Firmen und Institutionen in der Region. Hier wollten sie Einblicke in Berufe erlangen, Mitarbeiter befragen und sich ein Bild von  den verschiedenen Tätigkeitfeldern machen.

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