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Zum Üben ideal: Motorrad-Training bei miesem Regenwetter

„Brettern“ ausnahmsweise erlaubt Zum Üben ideal: Motorrad-Training bei miesem Regenwetter

Motorradwetter ist das nicht: Nieselregen, gelegentlich Graupel dabei, Temperaturen knapp über Null, Pfützen auf dem Asphalt. „Also eigentlich ideal“, sagt Martin Orlowski. Nicht um Motorradfahren zu genießen, sondern um es zu üben. Zum Beispiel „Bremsen bei Regen“.

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Auf dem Sitz zurechtgerückt: Motorrad-Trainer Martin Orlowski (rechts) bei der Arbeit.

Quelle: Heller

Göttingen. Und das geht so: Nur mit der Vorder-, nur mit der Hinterrad- oder voll mit beiden Bremsen, mal mit blockierenden Rädern, bei den meisten aber schon mit Anti-Blockier-System (ABS). Der Unterschied macht selbst bei Tempo 50 schon gut eine Autolänge aus.

Sieben Männer von 25 bis 64  Jahren sind es, die dem Aufruf der Motorradfreunde Weserstein gefolgt sind, um sich mit Trainer Orlowski vom Bundesverband der Motorradfahrer auf die neue Bike-Saison vorzubereiten. Einige Anfänger sind dabei, aber auch alte Hasen wie Horst, mit fast 65 Jahren der Älteste. Warum er noch mitmacht, obwohl er doch schon seit dem 18. Lebensjahr Motorrad fährt? „Weil man noch immer was dazulernen kann.“

Richtige Sitzhaltung

Zum Beispiel die richtige Sitzhaltung: Daran mangelt es alten Hasen oft. Statt, wie empfohlen, mit dem Ballen auf der Fußraste, haken sie gewohnheitsgemäß die Hacken ein oder stehen gar mit der Ferse auf der Raste. Viel mehr Halt aber gibt der Ballen als Aufsetzpunkt. Moderne Motorradstiefel haben deshalb gar keine Hacken. Von Cowboystiefeln rät Orlowski dringend ab.

Der Trainer hat viel Erfahrung mit Lenktechnik und Slalom, Ausweich- und Bremsmanöver und Stabilisierungsübung. Seine Schützlinge hat er stets heil in die Saison geschickt. Nur die Reporterin einer Boulevardzeitung sei ihm mal umgekippt – nach dem Training.

„Brettern“ ausnahmsweise erlaubt

So ein „Umfaller“ eines Kameraden war es auch, der die Freunde auf die Idee brachte, auf dem Parkplatz der SVG am Sandweg in Göttingen ein Sicherheitstraining zu organisieren. Dabei durfte ausnahmsweise auch „gebrettert“ werden: das richtige Überfahren eines Brettes als Hindernis auf der Straße.

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