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Zweiter Büchertag: Volle Straßen im Göttinger Albani-Viertel

Viel Programm Zweiter Büchertag: Volle Straßen im Göttinger Albani-Viertel

Filme, Führungen, Ausstellungen, Musik und ganz viel Lesestoff: Der zweite Büchertag im Albani-Viertel am Sonnabend hat eine Menge zu bieten. Bei herrlichem Frühlingswetter schlendern tausende Besucher durch die Straßen rund um die Albani-Kirche, kaufen auf dem Bücherflohmarkt ein, lauschen den Darbietungen auf der Bühne oder informieren sich über die Geschichte des Viertels.

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Schlendern, stöbern, kaufen: In den Straßen des Albani-Viertels drängen sich am Sonnabend beim zweiten Büchertag die Besucher an den Ständen.

Quelle: Heller

Göttingen. Eine von ihnen ist Jana Lambert. Mit Krimis, Kinder- und Sachbüchern in der Hand bahnt sie sich einen Weg durch die Menge. „Ich bin mit der Familie und Freunden hier. Uns gefällt es sehr gut“, sagt sie. Am interessantesten findet sie die Ausstellung zum Albani-Viertel. „Wir wohnen um die Ecke.

Das ist natürlich besonders für Anwohner spannend. Ich habe sogar unser Haus auf einem der Fotos entdeckt.“ Sabine Schlegel ist mit ihrem Mann aus Hann. Münden hergekommen. „Wir sind nur zum Gucken hier. Wir wollen einfach ein bisschen durch das schöne Viertel schlendern“, sagt sie.

Volle Straßen und Viel Programm beim zweiten Büchertag im Göttinger Albani-Viertel. Fotos: ©Heller

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Das machen auch Ina Laengner und Heike Duve. „Es gefällt uns sehr gut hier“, sagt Laengner. „Es herrscht einfach eine schöne, gemütliche Stimmung. Man kann nach Büchern schauen, Kaffee trinken, mit Freunden reden, Vorführungen besuchen und Musik hören. Es ist einfach total vielseitig“, erklärt die Göttingerin.

Ein kleines Kinderbuch habe sie auch schon gekauft. „Aber ich weiter auf der Suche. Ich gehe hier nicht ohne Buch weg, ich habe nämlich zu Hause nichts mehr zu lesen.“

Das dürften die Buchverkäufer Hildegard und Werner Bauche aus Grone gerne hören. Verkauft hätten sie wenig, sagen sie. „Nur 20 Bücher“, rechnet Hildegard Bauche vor. Dabei seien ihre Preise fair und die Bücher in einem guten Zustand. Auf der Weender Straße wäre das Geschäft wohl besser gelaufen, vermutet sie.

Davon ist auch Verkäuferin Christel Engemann überzeugt. Sie kritisiert zudem, dass es für die Aussteller keine Parkplätze gebe. „Ich musste meine Bücher von der Calsowstraße bis hierher schleppen. Gut, dass mir ein paar Studenten geholfen haben.“ Viel eingenommen habe auch sie nicht. Höchstens 30 Euro.

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