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Zwischenbilanz zur Zukunft der Gesundheitsversorgung in Münden

Wesentliches Ziel: Krankenhausstandort erhalten Zwischenbilanz zur Zukunft der Gesundheitsversorgung in Münden

Kernthema, das mit Blick auf die „Zukunft der Gesundheitsversorgung in Münden“ allen Beteiligten am Herzen liegt, ist die Erhaltung des Krankenhausstandortes. Das ist kürzlich bei der Präsentation der Zwischenbilanz des Netzwerks Gesundheit deutlich geworden.

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Krankenhaus in der Burckhardtstraße.

Quelle: Hinzmann

Hann. Münden. In den vergangenen Monaten habe es für die Bürger Mündens „wenig erkennbaren Fortschritt“ gegeben, fasste Hans Münchberg, ehemaliger Geschäftsführer der Region Süd der AOK und Moderator der Veranstaltung im Rittersaal des Welfenschlosses die Sorge um die Zukunft des Krankenhausbetriebes zusammen. Das sei für Patienten wie für Mitarbeiter „zermürbend“. Die gemeinnützige Awo-Gesundheitsdienste (gGSD), die das Krankenhaus Münden und das Nephrologische Zentrum (NZN) in Hann. Münden betreiben, hatte im April Insolvenz angemeldet. Ein Umstand, den die Awo gGSD laut Müchberg zu verantworten habe. Deshalb hätte er seitens der Awo „ein Wort des Bedauerns erwartet, sagte er.

Die Dialyse am NZN wurde inzwischen an den Konzern DaVita veräußert. Während der Insolvenzverwalter hinter den Kulissen agiere, werde derweil die Einhäusigkeit hergestellt. Dass am Klinikum Münden am Standort Vogelsang auch unter neuer Regie die stationäre Gesundheitsversorgung für Münden und Umgebung gewährleistet wird, das hoffen alle Beteiligten des Netzwerkes Gesundheit. Sie haben sich seit Mai mit den verschiedenen Aspekten der Gesundheitsversorgung in Arbeitsgruppen befasst.

Eine Erkenntnis der Arbeitstreffen ist, dass das Angebot der rund 60 niedergelassenen Ärzte transparenter werden soll. Auch soll die Zusammenarbeit zwischen stationärer und ambulanter Versorgung verbessert werden. Als ein Vorschlag dazu wurde ein verbessertes Einweisungs- und Entlassungsmanagement genannt. Auch einen unabhängigen Ombudsmann, der zwischen Arzt und Patient vermittelt, können sich die Arbeitsgruppenmitglieder vorstellen.

Dass auch bei den Rahmenbedingungen etwas getan werden könnte, um etwa langfristig junge Ärzte für eine Praxisnachfolge in Hann. Münden zu gewinnen, wurde ebenfalls betont. So würden die normalen Öffnungszeiten von Kindergarten oder Schule häufig nicht mit den Arbeitszeiten im Schichtdienst von Krankenhausärzten oder Pflegepersonal zusammenpassen. Und schließlich setzt sich das Netzwerk für die Sicherung der Pflegeausbildung an beiden Mündener Standorten ein.

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