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Rat Göttingen stimmt Lärmaktionsplan und kurzfristigen Maßnahmen zu

Tempo 30 in der Nacht Rat Göttingen stimmt Lärmaktionsplan und kurzfristigen Maßnahmen zu

Auf vielen Göttinger Hauptverkehrsstraßen soll der nächtliche Fahrzeugverkehr  künftig ausgebremst werden. Mehrheitlich – mit einer Enthaltung und Gegenstimmen der CDU/FDP-Gruppe – hat der Rat dem sogenannten Lärmaktionsplan zugestimmt.

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Reinhäuser Landstraße: Auch hier ist nachts Tempo 30 vorgesehen.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Danach wird auf einigen Strecken, darunter die Kasseler Landstraße, Königsallee, Reinhäuser Landstraße und Stettiner Straße, zwischen 22 und 6 Uhr Tempo 30 angeordnet.

Der sogenannte Lärmaktionsplan sieht laut Verwaltungsplanung schnell umsetzbare, aber auch längerfristige Maßnahmen vor. Die nächtliche Temporeduzierung auf neun Straßen gehört zu den kurzfristigen Maßnahmen. Mittel- und langfristige Maßnahmen sollen nach entsprechender Planung folgen. Dazu gehören etwa die Anschaffung lärmarmer Busse, der Einbau spezieller Fahrbahnbeläge, Straßenumgestaltung und passiver Schallschutz.

Verbesserungen wo es geht

Eingriffe ausschließlich im Straßenverkehr, unter Aussparung der „mächtigen Deutschen Bahn“ als Lärmverursacher: „Das greift zu kurz“, meint Hans Otto Arnold  (CDU). Und es sei darüber hinaus kontraproduktiv, denn „wir sind in der Verantwortung, das Oberzentrum attraktiv und erreichbar zu halten“, etwa für tausende von Pendlern. Die CDU/FDP-Gruppe werde dem Lärmaktionsplan deshalb nicht zustimmen.

Die angestrebten Maßnahmen seien doch nur ein erster Schritt, erklärte Margit Göbel (Bündnis 90/Die Grünen). „Deshalb gar nicht mit Lärmschutzmaßnahmen beginnen zu wollen, ist doch absurd.“ Christian Henze (SPD) erklärte zu den Ausführungen Arnolds: „Uns geht es nicht um einen Pendler-Verhinderungs-Plan, sondern um den Schutz der Göttinger Bevölkerung.“ Auch Gerd Nier (GöLinke) stimmte den Maßnahmen zu. Natürlich entziehe sich die Bahn ihrer Verantwortung, „aber stillhalten und nichts tun ist für uns keine Alternative“.

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