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12. Göttinger Impro-Festival: Lars Wätzold plant acht Shows

Urkomische Reise 12. Göttinger Impro-Festival: Lars Wätzold plant acht Shows

„Sie sind einfach die Besten.“ Das sagt Lars Wätzold über Birgit Linner und Roland Trescher. Wätzold gehört mit seiner Göttinger Comedy-Company ebenfalls zur Creme der deutschen Improtheaterszene und organisiert das 12. Internationale Impro-Festival von Freitag, 13., bis Sonntag, 22. März, an verschiedenen Spielorten in und um Göttingen.

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Entwickelt in den USA: das Format „Meet the Heitlers“ mit Henk van Steen und Kirsten Sprick.

Quelle: ef

Göttingen. Nach dreijähriger Pause hat er die Kollegen Linner und Trescher aus München eingeladen, die dort im Jahr 2002 das Impro-Theater Isar148 gründeten. Diesmal sind auch zwei Akteure des Orcas Island Projects (OIP) dabei, einer Improtheater-Kaderschmiede, gegründet von Randy Dixon, einem der ganz Großen der internationalen Improtheater-Szene.

Der Name des Projektes ist entlehnt von einer Insel vor der US-amerikanischen Metropole Seattle unmittelbar an der Grenze zu Kanada, auf der sich seit dem Jahr 2006 immer wieder ein internationales Ensemble zum Proben und zur Entwicklung interaktiver Formate trifft. Teil dieses Ensembles sind Kirsten Sprick aus Hamburg und der Niederländer Henk van Steen. Bei OIP entwickelten sie das Format „Meet the Heitlers“, das sie beim Impro-Festival präsentieren.

Der dramaturgische Rahmen: Eva und Huib waren mal ein Paar. Sie haben sich aus den Augen verloren und treffen sich nach langer Zeit wieder. Das Publikum begleitet Eva und Huib beim Entdecken der eigenen Wünschen, beim Eingehen von Kompromissen, auf einem Weg voller Missverständnisse bei der Verwirklichung der eigenen Träume – eine laut Kritikern urkomische Reise.

Der schwächste fliegt raus

Nach der Premiere in Graz tourten Sprick und van Steen damit auf Festivals in Ljubljana, Sarnen und Rimini. Die vielfach ausgezeichnete Impro-Schauspielerin Linner von Isar148 soll mit Blick auf die Besetzungsliste übrigens geäußert haben: „Das wird ein geiles Festival.“

Das Festival-Budget betrug im vergangenen Jahr knapp 25 000 Euro, mehr als die Hälfte, 13 000 Euro, spielten die Programme ein. Ein bemerkenswerter Wert. An fünf Orten in Südniedersachsen stehen Festival-Vorstellungen auf dem Programm, darunter auch ein neuer. Erstmals wird in der Stadthalle Dransfeld, Am Bleichanger 13, gespielt. Am Donnerstag, 19. März, präsentiert die Comedy-Company ihr Format „Die lange Filmnacht“. Vier verschiedene Filme spielt das Quartett um Wätzold an, das Publikum gibt Titel und Genre vor.

Der schwächste Film fliegt raus, drei werden fortgesetzt. Dieses Ausschlussverfahren endet schließlich mit dem Siegerfilm – frei nach dem Motto „Es kann nur einen geben“.

Die weiteren Spielorte: das Theater der Nacht in der Stadt Northeim, der Kulturbahnhof in Uslar sowie in Göttingen das Lumière und das Deutsche Theater.

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