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1500 Zuschauer beim KWP-Festivalabend in Göttingen

Göttingen 1500 Zuschauer beim KWP-Festivalabend in Göttingen

Mit vier Bands startet das Musik-Open-Air im Göttinger Kaiser-Wilhelm-Park dieses Jahr bei seiner 26. Ausgabe. Von Rock und Pop bis zu orientalischen Klängen ist eine weite Bandbreite vertreten.

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Sorgen für beste Stimmung im Stadtwald: die Band Rahalla.

Quelle: CR

Göttingen. Strophe, Refrain, Strophe, Refrain – was in der Popmusik funktionieren mag, ist nicht der Weg von Rahalla. Die Göttinger Band beschreibt ihren Musikstil selbst als Oriental World Music und trifft damit ins Schwarze. Sie spielt als erste Band bei der Freitagsausgabe des Open-Airs im Kaiser-Wilhelm-Park und schafft einen guten Start für die Besucher. Mit Zitter und E-Cello gelingt den Musikern ein Sound zwischen orientalischer Klassik und modernen Klängen, immer mit Songs, die komplizierter gebaut sind als das althergebrachte Popschema. Rockig wird es erst danach. „Bei den nächsten Bands gibt’s mehr auf die Mütze“, erklärt Schlagzeuger Sven von Samson, „Wir versuchen hier ganz ohne E-Gitarren etwas Alarm zu machen.“ Es funktioniert trotzdem und das Publikum bedankt sich mit Applaus.

 

© Theodoro da Silva

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Rund 1500 Zuhörer sind bei dem Open-Air dabei. In idyllischer Atmosphäre im Göttinger Stadtwald wird kräftig gefeiert. Alt und Jung sind gekommen, junge Paare, Freundeskreise, Familien mit Kindern oder Großeltern mit ihren Enkeln. Die zweite Band des Abends stimmt wie versprochen einen rockigen Sound an, und während die Älteren noch sachte mit den Füßen wippen, verwandeln die Jüngeren den Bereich vor der Bühne schon zur Tanzfläche. Das zweite Göttinger Original heißt Peanut Gallery und rockt ganz ordentlich. Auch wenn sie seit anderthalb Jahren nicht mehr zusammen gespielt haben, wie Frontfrau Maria Koch erzählt. Zu deutschen Texten wird im KWP kräftig gefeiert.

 

 

Auch die nächste Band überzeugt und beweist die Qualität lokaler Musiker. Mit Kyles Tolone stehen die Gewinner des hiesigen Bandcontests „Local Heroes“ auf der Bühne. Die Bandmitglieder hatten sich als Studenten an der Universität kennengelernt, erzählt der Moderator des Abends Wilhelm Kaiser. Frischer Sound, rockige Stromgitarren und hier und da elektronische Klänge machen diese Band aus. Es folgt der Headliner des Abends, und während es am Anfang noch viele Konzertbesucher an den Getränke- und Würstchenbuden hält, zieht es jetzt die meisten schon während des Soundchecks vor die Bühne. ELO Klassik performed by Phil Bates und dem Berlin String Ensemble spielen die Klassiker des legendären Electric Light Orchestras und machen ihre Sache sehr gut. Die Melodien sind bekannt, die Abmischung der Tonleute ist gekonnt, die Performance ist perfekt. Vom Göttinger Publikum gibt es dafür viel Applaus.

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