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Abwechslungsreiches Programm in Göttingen

Kinostarts am 31. März Abwechslungsreiches Programm in Göttingen

Entführung oder Angriff auf die Menschheit? Der Traum vom sportlichen Erfolg bei Olympia und dem großen Geld, ein jüdisches Schicksal während der NS-Zeit. Daneben bietet eine argentinische Familiengeschichte jede Menge kriminelle Energie und an zwei Beispielen zeigen sich die Auswirkungen des Klimawandels. Es ist wieder Donnerstag und damit bieten das Cinemaxx und das Lumière in Göttingen neuen Stoff für Filmenthusiasten.

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Taron Egerton als Skispringer in "Eddie the Eagle".

Quelle: 20th Century Fox

Göttingen. Im Cinemaxx starten diese Woche drei neue Filme:

10 Cloverfield Lane: Angriff auf die Menschheit?

Michelle (Mary Elizabeth Winstead) verlässt nach einem Streit New Orleans und fährt davon. Doch dann kommt es auf der wenig befahrenen nächtlichen Straße zu einem schweren Unfall. Die junge Frau verliert das Bewusstsein. Als sie später wieder aufwacht, findet sie sich nicht in einem Krankenhaus wieder, sondern in einem Bunker tief unter der Erde.

Howard (John Goodman) behauptet, dass er sie gerettet hat und die Umgebung angegriffen wird. Die meisten Menschen sollen demnach schon tot sein. Doch Michelle möchte nicht ewig auf engstem Raum mit fremden Personen zusammenleben. Mit Emmett (John Gallagher Jr.), dem Dritten im Bunker, schließt sie sich zusammen und plant den Ausbruch aus den Fängen des immer paranoider werdenden Howard. Noch wissen sie nicht, was sie an der Oberfläche erwartet.

Criminal Activities:  Vier Freunde wollen schnelles Geld machen

Die vier ehemaligen Freunde Zach (Michael Pitt), Noah (Dan Stevens), Warren (Christopher Abbott) und Bryce (Rob Brown) treffen sich nach Jahren auf der Beerdigung eines früheren Klassenkameraden wieder. Einer von ihnen erzählt seinen alten Freunden von einem verlockenden Investment, durch das sie angeblich ohne Risiko zu Millionären werden.

Doch der Ärger lässt nicht lange auf sich warten. Denn das Geschäft geht schief und die Freunde stecken mit einem Mal in riesigen Schwierigkeiten mit der Mafia. Einer von ihnen hat sich für das Geschäft viel Geld von dem berüchtigten Gangster-Boss Eddie (John Travolta) geliehen.

Um ihren Hals aus der Schlinge zu ziehen, sollen die Möchtegernganoven für Eddie nun ein Mitglied eines verfeindeten Unterwelt-Syndikats entführen. Doch damit geraten die Vier in eine verhängisvolle Spirale aus Lügen und Gewalt.

Eddie the Eagle:  Brite träumt von Olympia

Seit seiner Kindheit träumt der Brite Michael „Eddie“ Edwards (Taron Egerton) davon, einmal an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Nachdem er sich erfolglos in verschiedenen Sportarten versucht hat, wird Ende der 1980er Jahre sein Interesse für das Skispringen geweckt, dem er sich trotz fehlender Erfahrung immer intensiver widmet.

Um sich gebührend auf eine mögliche Olympia-Teilnahme vorzubereiten, nimmt er an einigen internationalen Wettbewerben teil, bei denen er das Ex-Ski-Ass Bronson Peary (Hugh Jackman) kennenlernt. Dieser kann Eddies klägliche Versuche, sich selbst das Skispringen beizubringen, nicht mit ansehen und nimmt den Anfänger fortan unter seine Fittiche.

Unter seiner Anleitung setzt Eddie mit wenig Talent, aber umso mehr Ehrgeiz alles daran, seinen Traum von Olympia endlich Wirklichkeit werden zu lassen.

Das Lumière bietet drei Filme:

Thule Tuvalu:  Der Klimawandel aus unterschiedlichen Perspektiven

Thule, die nördlichste Stadt in Grönland, und der Inselstaat Tuvalu im Pazifischen Ozean könnten kaum unterschiedlichere Orte sein. In Thule suchen Jäger bei unter vierzig Grad minus in Fellkleidern und mit Hundeschlitten nach Beute, damit ihre Familien und Tiere genug zu essen haben.

Im heißen Tuvalu ernähren sich die Inselbewohner von Fischen, Kokosnüssen und selbst angebautem Gemüse. Doch die auf den ersten Blick so unterschiedlichen Lebensumstände im Norden und Süden sind sich auf den zweiten Blick ähnlicher. Hier wie da sind die Menschen unmittelbar von der Natur abhängig – und deren Gleichgewicht ist bedroht.

In Thule schmilzt nach und nach das Eis, Tuvalu versinkt deswegen nach und nach im Wasser. Wie gehen die Betroffenen mit der Situation um, dass ihre Heimat und Lebensweise durch den Klimawandel zerstört werden? Auf beiden Seiten sind Hoffnung und Wut, Zuversicht und Resignation auszumachen. Manch einer weiß, dass keine andere Wahl bleibt, als woanders ein neues Leben zu beginnen.

Son of Soul:  Tragisches Schicksal in der NS-Zeit

Das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau im Oktober 1944: Der ungarische Gefangene Saul Ausländer (Geza Röhrig) wird gezwungen, sich einem Sonderkommando von jüdischen Inhaftierten anzuschließen, zu dem auch Abraham Warszawski (Levente Molnár), Feigenbaum (Marcin Czarnik), Mietek (Kamil Dobrowolski) und Oberkapo Biederman (Urs Rechn) gehören.

Saul ist damit vom Rest des Lagers isoliert und muss eine Aufgabe übernehmen, die schrecklicher nicht sein könnte: Er muss bei der Massenvernichtung der Gefangenen mithelfen und die Leichenberge in den Krematorien verbrennen. Moralische Erlösung findet Saul angesichts des Unfassbaren nur, als er die Leiche eines kleinen toten Jungen „rettet“, indem er dessen Körper nicht den Flammen überlässt, sondern ihn fortan wie seinen eigenen Sohn behandelt.

Als das Sonderkommando eine Rebellion plant, beschließt Saul das Unmögliche: Er will den Leichnam des Kindes heimlich einem Rabbi übergeben und dem Jungen so eine menschenwürdige Beerdigung zukommen lassen.

Der Clan:  Kidnapping, Lösegelderpressung, Mord - Eine Familiengeschichte

Argentinien in den frühen 80er Jahren. Die Puccios leben in einem gutbürgerlichen Stadtteil in Buenos Aires und wirken wie eine ganz normale Großfamilie. Doch der Schein trügt. Im Verborgenen führt Patriarch Arquímedes Puccio mit harter Hand die Geschäfte der Familie, dunkle Machenschaften mit grausamen Methoden: Kidnapping, Lösegelderpressung, Mord.

Dafür braucht er die bedingungslose Unterstützung seines ältesten Sohnes Alejandro, der die geeigneten Opfer ausfindig macht. Als Starspieler der Rugby-Nationalmannschaft ist er über jeden Verdacht erhaben und so das ideale Werkzeug. Als Alejandro das makabre Familienbusiness in Frage stellt, droht die Fassade zu bröckeln.

EL CLAN schlug in seinem Heimatland wie eine Bombe ein und sprengte sämtliche argentinischen Kinorekorde. Über 2,6 Millionen Zuschauer sahen bislang die von Kultregisseur Pablo Trapero inszenierte unfassbare, aber wahre Geschichte des Puccio-Clans. In atmosphärisch dichten Bildern beschwört Trapero eine von Korruption, Angst und wirtschaftlichem Niedergang geprägte Ära Argentiniens zwischen Diktatur und Demokratie herauf. In der Hauptrolle glänzt Guillermo Francella als zugleich abgru?ndiger Clanchef und allumsorgender Familienvater.

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