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Albert Lee im Nörgelbuff

Konzert Albert Lee im Nörgelbuff

Aufgekratzter Rock’n’Roll, entspannter Country, lebhafter Rockabilly – Albert Lee hat im Göttinger Nörgelbuff die US-amerikanische Musik der 50er- und 60er-Jahre aufleben lassen. Mit seiner Band ist der Gitarrist auf seiner „European Celebration Tour“ unterwegs.

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Quelle: Christina Hinzmann

Göttingen. Die angenehm weiche Stimme von Lee ist eigentlich nur Beiwerk: Begeisterten Applaus spendet das Publikum vor allem nach den langen Instrumental-Einlagen, in denen die Bandmitglieder ihre technische Versiertheit unter Beweis stellen. Lee beeindruckt mit seiner ungewöhnlichen Spielweise – Daumen und Zeigefinger halten das Plektron, während die restlichen Finger die Saiten einzeln zupfen.

Normalerweise setzt John Thomas bei den Rock’n’Roll-Nummern die richtigen Klimperakzente am Keyboard. Für ein paar Songs setzt Lee sich dann selbst ans zweite Piano. „Ich bin froh, dass es noch auf die Bühne gepasst hat“, scherzt er und stimmt eine melancholische Melodie an.

Gegen Ende des Konzerts stellt der 72-jährige Gitarrist und Sänger seine Begleiter an Bass, Schlagzeug und Keyboard einzeln vor. Nur sich selbst spart er aus. „Und Albert Lee an der Gitarre“, hilft ein Zuhörer kurzerhand aus. Darauf hatte das restliche Publikum nur gewartet und klatschte gerne noch ein bisschen länger.

Von Jorid Engler

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