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„Alles geht“ mit Tonbandgerät in Göttingen

Unaufgeregt und harmonisch „Alles geht“ mit Tonbandgerät in Göttingen

Freundlich und publikumsnah haben sich die vier Musiker der Band „Tonbandgerät“ präsentiert. Der Auftritt der Hamburger Popband locktes viel Publikum in die Musa. Dieses Jahr kam das zweite Album der Band „Wenn das Feuerwerk landet“ heraus. Sänger Kenay rundete den Abend als Support ab.

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Popband Tonbandgerät

Quelle: Heller

Göttingen. Tonbandgerät macht unaufgeregte, harmonische deutsche Popmusik. Damit begeistern die Musiker nicht nur ihre Zuhörer, die genau wie sie Studenten sind. Auch Kinder und ihre Eltern sind gekommen um mitzusingen.

„Früher kamen nur 20 Leute zu unseren Konzerten“, erzählt Sänger Ole Specht. „Und die meisten davon waren unsere Freunde.“ Inzwischen ist „Tonbandgerät“ kein Geheimtipp mehr. Ihre Lieder werden im Radio gespielt und nicht zuletzt durch ihren fünften Platz beim Bundesvision Songcontest 2014 hat die Band eine gewisse Bekanntheit erlangt. Das zeigt auch die große Textsicherheit der Göttinger Konzertbesucher bei Liedern wie „Halbmond“, „Sekundenstill“ und „Alles geht“.

„Wir gehören zur Generation, die noch in die Tanzschule geschickt und dann schnell wieder rausgeworfen wurde. Aber ihr habt bestimmt alle die Silberbrosche“, sagt Specht und motiviert sein Publikum zu tanzen. Lange hält es ihn nicht auf einer Stelle. Kurzerhand mischt er sich unter die Leute und hüpft gemeinsam mit ihnen im Takt der Musik.

Der Sänger geht gerne auf Tuchfühlung mit dem Publikum. Zusammen mit der Gitarristin und Songschreiberin der Gruppe, Sophia Poppensieker, läuft er singend durch den Raum. Passend zu ihrem Song „Landebahn“ schwärmt er: „Ihr seid echt die schönste Landebahn, die es gibt. Danke, dass ihr so toll mitsingt.“

Tonbandgerät ist wie ihr Bandlogo, ein Papierschiff: bescheiden und selbstgemacht, zum Anfassen und Nachmachen.

Von Jorid Engler

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