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Andauernde Standing Ovations zur Premiere

Das Musical „The Sound of Music“ berührt Andauernde Standing Ovations zur Premiere

Es geht um Liebe, um Selbstfindung und natürlich um die Musik. „The Sound of Music“ hatte am Mittwoch im Theater im OP Premiere und überzeugte sowohl mit der Besetzung der Rollen, als auch mit der Inszenierung und musikalischen Umsetzung. In zwei Akten wird die Geschichte der Famile von Trapp erzählt.

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„The Sound of Music“ hatte am Mittwoch im Theater im OP Premiere.

Quelle: r

Göttingen. Von der wahren Geschichte übers Buch bis hin zum Musical: "The story of the Trapp Family Singers" ist berühmt. Im ThOP zeigt der English Drama Workshop seine Bearbeitung des Musicals.

Die Welt ist im Wandel. Das Nazi-Regime kommt 1938 langsam an die Macht und beansprucht Österreich. Maria (Gülüs Yaz Ertürk) ist zu der Zeit Nonne in einem Kloster. Sie liebt es zu singen und zu tanzen. Alles, was eigentlich untypisch für Nonnen ist. Ertürk überzeugte mit ihrer weichen und trotzdem kräftigen Stimme. Die Klostermutter (Carolin Dahlem) schickt Maria auf eine Glaubensprüfung zum Anwesen des Captain von Trapp (Andreas Hey). Dort soll sie die neue Gouvernante werden.

Basierend auf der Geschichte der echten Maria von Trapp begleitet das Publikum Maria auf ihrer Reise. Die sieben Kinder der „von Trapp Familie“ schließen Maria sofort ins Herz und sind begeistert von ihr. Weg von der strengen Drillerziehung des Captains, lässt Maria die Kinder endlich einmal Kinder sein.

Das Zusammenspiel der Kinder gelingt bestens. Immer wieder juchzt das Publikum, wenn Billie Carlson als Gretl von Trapp auf der Bühne steht. Ebenso sorgen das Hausmädchen (Jana Lambert) und der Diener (Torben Schulz) als Running-Gag für viele Lacher.

Während es im ersten Akt noch um die Liebe geht, steht im zweiten Akt die Flucht der Familie im Mittelpunkt. Als Captain von Trapp auch noch Befehle bekommt als Marinekapitän zu dienen, wird es brenzlig. Eine spannende Geschichte, die nicht nur durch die Liebesgeschichte, sondern auch wegen des historischen Kontextes überzeugt.

Von Vincent Lubbe

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