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„Antigone“ in der Regie von Gernot Grünewald

Premiere im Jungen Theater Göttingen „Antigone“ in der Regie von Gernot Grünewald

Die antike Tragödie „Antigone“, geschrieben von dem griechischen Dichter Sophokles, uraufgeführt etwa 443 v. Chr., gehört zu den viel gespielten Stücken auf deutschsprachigen Bühnen. Auch Regisseur Gernot Grünewald hat sich schon mehrfach damit befasst, bevor er es jetzt im Jungen Theater (JT) Göttingen inszeniert. Premiere ist am Freitag, 29. Januar, um 20 Uhr.

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Probeliegen auf Theaterblech: Ausstatter Martin Käser (links) und Regisseur Gernot Grünewald.

Quelle: Hinzmann

Grünewald studiert im dritten Jahr an der Theaterakademie in Hamburg, eine der gefragtesten Ausbildungsstätten. Kommilitonen von ihm inszenieren derzeit am Deutschen Theater Göttingen und waren dort mehrfach zu Gast. Auch JT-Hausregisseur Alexander Krebs ist aus der Schule hervorgegangen.
Für die Aufnahmeprüfung an der Akademie musste Grünewald ein Konzept für eine „Antigone“-Inszenierung entwickeln. Damit am JT weiterzuarbeiten, sei ihm als zu langweilig erschienen, sagt Grünewald. Jetzt versucht er „einen neuen Zugriff ohne Schulhilfslektüre“. Zentraler Punkt sei vorher das Individuum gewesen, das sich gegen den Staat auflehnt. Jetzt stehe die Frage nach der Schicksalhaftigkeit von Entscheidungen im Zentrum, erläutert der Regisseur. So geht er mit seinem Ensemble der Frage nach, ob Antigone anders hätte handeln können, als sie ihren Bruder trotz Androhung der Todesstrafe begrub. König Kreon hatte ihm das Begräbnis verweigert, weil er gegen ihn gekämpft hatte.

Karten gibt es unter Telefon 05    51   /   49    50    15.

pek

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