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Kunstwerke aus Thorn

Göttingen Kunstwerke aus Thorn

Professoren und Dozenten der Kunstakademie Thorn stellen ihre Werke in Göttingen aus. Die Arbeiten der 13 Künstler sind in Technik und Stil sehr unterschiedlich. Die Bandbreite der ausgestellten Werke gibt einen Einblick in das Kunstschaffen in der polnischen Partnerstadt.

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Quelle: ALCIRO THEODORO DASILVA

Göttingen. Schlicht und ergreifend geht Kazimierz Rochecki mit religiösen Themen um. Das zumindest vermitteln die ausgestellten vier Gemälde des Professors der Schönen Künste. Er stellt international aus, erschafft auch Buntglasfenster und Wandmalereien. Sein „Verdorbener Engel“ hat zu viele Flügel, wirkt ein bisschen traurig, ein bisschen keck.

Dagegen setzt Iwona Szpak-Pawlowska grell und geometrisch in Verbindung. Die Dozentin arbeitet mit fluoreszierenden und phophoreszierenden Pigmenten. Ihre Bilder stechen ins Auge.

Farbspiele in kräftigen, gedeckten Tönen sind charakteristisch für die Bilder von Justyna Grzebieniowska. Die Skizzen der wissenschaftlichen Mitarbeiterin lassen ein Tellerrock-Gebilde erahnen. Die Umsetzung zu zwei Bildern namens Orishias abstrahiert Tanz und wird in Rot und Violett gehaltener Struktur zum Hingucker.

Mit der Ausstellung bieten Ulrich Nauber, der die Reihe „Kunst am Fassberg“ im Max-Planck-Institut organisiert, und das Team der Galerie Art Supplement Gelegenheit, einen recht umfassenden Blick auf das Kunstschaffen in Polen zu erhalten. Und fürs Studium von unterschiedlichen Stilen und Techniken ist die Präsentation ebenfalls empfehlenswert. Nicht zuletzt sind unter den 13 Professoren und Dozenten der Kunstakademie international bekannte Künstler wie Ireneusz Kopacz oder Piotr Bedkowski, der bereits in Göttingen ausstellte. Während in den Räumen des Studentenwerks unter dem Titel „Dyploma“ regelmäßig Studenten der Kunstakademie ausstellen, kommen nun ihre Lehrer an zwei Orten zum Zuge.jes

Kunstwerke aus Thorn sind im Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, Am Fassberg 11, Göttingen-Nikolausberg, und in der Galerie Art Supplement, Burgstraße 37A, zu sehen (bis 16. November).

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