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Arte Ensemble in der
 Aula der Universität am Wilhelmsplatz

Arte Ensemble in der
 Aula der Universität am Wilhelmsplatz

In der Reihe der Aulakonzerte gastiert das zehnköpfige Arte Ensemble Hannover mit dem  in Bovenden lebenden Pianisten Gerrit Zitterbart am Sonntag, 26. April, in der Aula der Universität, Wilhelmsplatz 1.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Besetzt ist das Orchester mit Bläsern, Streichern, Klavier und Schlaginstrumenten. Auf dem Programm stehen die Ouvertüre über hebräische Themen op. 34 für Klarinette, Streichquartett und Klavier (1919), Franz Hofmanns Quintett für Flöte, Klarinette und Streichtrio Violine, Viola und Violoncello (1944) und Kurt Weills „Zaubernacht“, Kinderpantomime in konzertanter Aufführung  (1925).

Dieses Werk komponierte Weill im Sommer 1922 als Kompositionsstudent von Ferriccio Busoni. Im gleichen Jahr wurde es am Berliner Theater am Kurfürstendamm uraufgeführt. Gedruckt wurde es nicht, und die Originalpartitur ging verloren, als der Komponist vor den Nationalsozialisten in die USA floh und vieles in Deutschland zurücklassen musste.

Das Orchestermaterial allerdings war schon vorher in die USA gelangt. 1925 wurde die „Zaubernacht“ in gekürzter Version noch einmal aufgeführt. Das Notenmaterial ging 1954 an die Yale Universität, kam in den Tresor – und wurde vergessen. Bei einer Aufräumaktion wurde es erst im Jahr 2005 wiederentdeckt.

Karten gibt es unter anderem in den Tageblatt-Geschäftsstellen, Jüdenstraße 13c in Göttingen und Auf der Spiegelbrücke 11 in Duderstadt.

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