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Aus einer Musikerfamilie

In den Ruhestand nach 38 Jahren: Der Cellist Erno Scheich Aus einer Musikerfamilie

Ernö Scheich, seit 38 Jahren Violoncellist im Göttinger Symphonie-Orchester (GSO), geht in den Ruhestand. Am Freitag, 29. Januar, hat er sein letztes Konzert in der Stadthalle.

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Ernö Scheich hat sein Leben der Musik gewidmet.        

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Er wird zwei bislang noch nie gespielte Werke des britischen Musikers Kenneth Hesketh in Anwesenheit des Komponisten mit aus der Taufe heben: Uraufgeführt wird Heskeths Orchesterbearbeitung der Klavierstücke „Au gré des ondes“ von Henri Dutilleux und das Konzertstück „Inscriptions – Transformations“ für Violine und Orchester.

Weiterer Termin:

Das Konzert am Freitag, 29. Januar, beginnt um 19.45 Uhr. Solistin ist die New Yorker Geigerin Janet Sung, es dirigiert Christoph-Mathias Mueller.

Scheich entstammt einer Musikerfamilie. Im Alter von sieben Jahren begann der gebürtige Ungar mit dem Cellospiel. Schon während seiner Schulzeit träumte er davon, als Berufsmusiker in einem großen Orchester zu spielen. Nach seiner Militärzeit, die er nach der Grundausbildung bei einem Militärorchester absolvierte, unterrichtete er als Lehrer an einer Musikschule.

1977 kam er nach Deutschland und war im Oktober beim Probespiel um die Stelle eines Cellisten beim GSO erfolgreich. Seitdem ist er ununterbrochen festes Ensemblemitglied, 25 Jahre davon als stellvertretender Solocellist. Insgesamt dürfte er in rund 3500 GSO-Konzerten mitgewirkt haben. Daneben war er auch viele Jahre als Kammermusiker aktiv – unter anderem im heute nicht mehr bestehenden Rosen-Quartett.

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Von Redakteur Michael Schäfer

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