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Spiel mit Material und Form

Ausstellung von Jochen Borsdorf Spiel mit Material und Form

Unter dem Titel „70 Verweht“ sind derzeit zahlreiche Arbeiten des in Dassel lebenden Künstlers Jochen Borsdorf in der Göttinger Galerie Alte Feuerwache zu sehen. Zu entdecken gibt es jede Menge in dieser Ausstellung, die Bilder, Zeichnungen und Skulpturen des emsigen Künstlers vereint.

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Unter dem Titel „70 Verweht“ zeigt die Galerie Alte Feuerwache in Göttingen Werke von Jochen Borsdorf.

Quelle: PH

Göttingen. Mit dabei sind einige wirklich einprägsame Arbeiten. Besonderen Reiz etwa übt eine Serie abstrakter Bilder aus, die mit Plastizität spielt. Borsdorf verwendet dabei grob mit Spachtel aufgetragene und bearbeitete Bildgrundlagen aus formbarem Material wie Zement und Vulkangestein. Sie bilden einen plastischen Unterbau, den der Künstler mit dezentem, aber gezieltem Farbeinsatz in seiner Wirkung geschickt verstärkt. Besonders interessant wirkt dieser Effekt bei einer Arbeit auf Basis von Vulkangestein, das in sich bereits glasig-leuchtend, leicht farbige Partikel trägt.

Den überwiegenden Teil der ausgestellten Arbeiten bilden Malereien, bei denen Borsdorf in einem gezielt reduzierten Farbspektrum mit Formen spielt und Atmosphäre schafft. Neben rein Abstraktem finden sich hier auch Werke, die Assoziationen an Stadtansichten und Landschaften erlauben.

Stein-Skulpturen hat Jochen Borsdorf zur aktuellen Ausstellung ebenfalls beigesteuert. Auch sie spielen mit Material und Form. Besondere Ausgangssteine, vor allem Marmor, hat sich Borsdorf ausgesucht und dabei ein feines Händchen für besonders schön gefärbte Exemplare bewiesen. Sie bilden die ideale Grundlage für die schlichten, überwiegend abstrakten Formen, die unter Borsdorfs Händen daraus entstanden sind. Form und Farbe verstärken sich hier ausgesprochen ästhetisch in ihrer Wirkung.

Die Ausstellung „70 Verweht“ ist noch bis Freitag, 3. Juni, in der Galerie Alte Feuerwache, Ritterplan 4, zu sehen. Öffnungszeiten: montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 18 Uhr sowie sonntags von 11 bis 13 Uhr.

Von Isabel Trzeciok

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