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Bardo Böhlefeld und seine erste Spielzeit am Deutschen Theater in Göttingen

Mal was Fieses spielen Bardo Böhlefeld und seine erste Spielzeit am Deutschen Theater in Göttingen

Zwei Theaterhäuser stehen in Göttingen. Dazu kommen professionell arbeitende freie Theater und ein studentisches. Eine Tageblatt-Serie stellt die Schauspieler vor, die hier arbeiten.

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Quelle: Vetter

Göttingen. Von Göttingen, gesteht Bardo Böhlefeld, habe er noch sehr wenig gesehen.  Immer wieder zieht es ihn in den kurzen freien Phasen nach Berlin. Hier hat er den größten Teil seines Lebens verbracht. „Berlin ist eine Herzensangelegenheit!“ Böhlefeld ist seit dem vergangenen Sommer Ensemblemitglied am Deutschen Theater. Zu sehen ist er in dieser Spielzeit unter anderem im „Sommernachtstraum“ und in „Biedermann und die Brandstifter“.

Seine Ausbildung hat Böhlefeld in Berlin an der  Universität der Künste absolviert. In der Hauptstadt spielte er am Maxim Gorki Theater, im Deutschen Theater Berlin sowie in der mit dem Ikarus-Theaterpreis ausgezeichneten Inszenierung von Marianna Salzmanns „Weißbrotmusik“ am Theater Strahl.

Auch in verschiedenen Kurzfilmen hat der 27jährige bereits mitgewirkt.  Er ist ein großer Fan dieses Formats. „Der Kurzfilm zeigt alles wie durch eine Lupe. Es muss alles sehr präzise sein, sehr klar.“ Am Theater möchte er gern mal was fieses spielen. „Den Joker oder ähnliches.“

Das klassische Repertoire hat es ihm nicht mehr so angetan. „Das habe ich schon so oft in der Schauspielschule spielen müssen.“ Böhlefeld ist in Rom geboren. „Hört sich toll an, wir haben aber nicht lange dort gelebt. Aber immerhin kann ich auf italienisch schimpfen.“ Wäre er nicht Schauspieler geworden, dann sicher Sportler. „Da war ich immer sehr, sehr ehrgeizig!“ Basketball, Beachvolleyball, Fußball, Bogenschießen, Ski fahren, die Liste ist lang. Am liebsten aber ist ihm American Football. Quarterback wäre er gern geworden.

Frühe Proben findet er „einfach schrecklich, ich hab dann überhaupt keine Energie“. Die hat er vor einer Premiere um so mehr. „Da bin ich fast schon hyperaktiv und geh den anderen auf die Nerven“. Direkt am Abend verändere sich das allerdings, da sei er ganz konzentriert.

Bardo Böhlefeld
Geboren: 1988 in Rom
 
Ausbildung: Universität der Künste Berlin
Status: Der Extrovertierte
Wenn nicht Schauspieler, was dann?

Wenn nicht Schauspieler, was dann?

Quelle:
 
Frühe Proben?

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Traumrolle?

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Drei Tage ohne Handy?

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