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Faszinierend!

Metin Tolan stellt „Die Star Trek Physik“ vor Faszinierend!

Einen unterhaltsamen Beitrag leistete Bestseller-Autor Metin Tolan zur Wissenschaftsreihe des 25. Göttinger Literaturherbstes: Sein kurzweiliger Vortrag über die Physik in „Star Trek“ begeisterte 200 Gäste im Alfred-Hessel-Saal der Staats- und Universitätsbibliothek am Ritterplan.

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Nils Brose (r.) übergibt die Science-Communication-Medaille an Metin Tolan.

Quelle: Riese

Göttingen. In seiner multimedialen Präsentation griff Tolan Aspekte seines Buches „Die Star Trek Physik“ (Piper 2016) auf und erläuterte beispielsweise, was es mit dem Warp-Antrieb auf sich hat und warum dieser für die Autoren von „Raumschiff Enterprise“ überhaupt nötig wurde. Der Professor für Experimentelle Physik an der Technischen Universität Dortmund verstand es, Wissenschaftler und Laien gleichermaßen „mitzunehmen“ auf seiner Reise durch die Weiten des Weltalls. Erfrischend erschien dabei, dass Tolan den physikalischen Phänomenen aus „Star Trek“ immer erst einmal eine Chance zu geben scheint, bevor er sie auf ihre tatsächliche Machbarkeit prüft.

In seinem Vortrag führte der Physiker auch den einen oder anderen Nachweis. So erfuhren die Besucher, dass sich die Lichtgeschwindigkeit auch mit Käse - besser noch mit Alpenmilch-Schokolade - bestimmen lässt und dass die Enterprise eigentlich nur 158 Kilogramm wiegen kann, inklusive Besatzung. Einen weiteren Nachweis erbrachte Tolan, ohne diesen selbst erwähnen zu müssen: dass er nämlich ein ausgezeichneter Unterhalter ist, der zudem eine ordentliche Portion Humor mitbringt („Alpha Centauri ist von der Erde 40 Billionen Kilometer entfernt. Seit der Finanzkrise können wir zumindest ja mit solchen Zahlen umgehen.“). Für seine Verdienste, komplexe Themen einem breiten Publikum verständlich zu vermitteln, erhielt Metin Tolan die Science-Communication-Medaille, die ihm Moderator Nils Brose während der Veranstaltung übergab.

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