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Bidla Buh witzelt in Göttingen um die Welt

Deutsches Theater Bidla Buh witzelt in Göttingen um die Welt

Mit viel Humor, großem Elan und einer eindrucksvollen Bandbreite an Musikinstrumenten hat die Musik-Comedy-Gruppe Bidla Buh das Publikum im Deutschen Theater Göttingen begeistert. Die Hamburger Band spielte, sang und witzelte sich einmal um die Welt und querbeet durch die Musikgeschichte.

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Bidla Buh im Deutschen Theater Göttingen

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Sie kommen mit Frack, Ansteckrosen und gegelten Haaren daher. Hans Torge Bollert dominiert mit viel Charisma die Bühne und die Show. Er führt skurril durch den Abend und stellt Olaf Klindtwort (Gitarre) und Jan-Frederick Behrend (Schlagzeug) als seine Brüder vor.

Besonders Frederick wird schnell zum Publikumsliebling. Wortkarg und mürrisch, den Mundwinkel abfällig nach oben gezogen, sitzt er am Schlagzeug und mimt den Griesgram. Mit kritischem Blick mustert er abwechselnd seine Becken, Trommeln und das Publikum.

Für Überraschungen sorgt die Gruppe mit allerlei selbstgebastelten Instrumenten. Eine „einzigartige Symbiose aus Musik und Sport“ zeigen die Musiker mit ihrem Blasebalgharmonium, drei auf einer Bank montierten Blasebälgen, deren Schläuche an das Mundstück eines Harmoniums befestigt sind.

Jeder Ton bedeutet eine Kniebeuge, denn erst durch das Betätigen des Blasebalgs mit dem Hintern wird die Luft ins Instrument gepumpt. Die Frequenz der Kniebeugen wird immer höher, die Melodie des Wiener Walzers immer schneller.

Hans Torge spielt auf acht verschiedenen Trompeten vom Jagdhorn, über eine rote „Musikantenstadltrompete“ bis zur Gartenschlauchtrompete. Zu dritt pusten die musikalischen Komiker auf Flensburger Bierflaschen die Deutschlandhymne.Und begleitet vom „kleinsten Flügel der Welt“ parodiert Hans Torge täuschend echt den Gesang von Herbert Grönemeyer und Udo Lindenberg.

Die Band verabschiedet sich mit einem Gute-Nacht-Lied. Das muss sie auch, um die erhitzte Stimmung im Saal abzukühlen.

Von Jorid Engler

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