Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 0 ° Regenschauer

Navigation:
Vina-Bilder im Schaufenster

Music-Club Exil stellt aus Vina-Bilder im Schaufenster

Bilder von Marion Vina sind im Music-Club Exil zu sehen. Seit Sonnabend hängen vier Kunstwerke aus der umstrittenen Reihe, die in der vorzeitig beendeten Ausstellung „Geschmackssache“ in der Zentralmensa des Studentenwerks zu sehen war, in den Fenstern des Clubs.

Voriger Artikel
Alle Spielweisen des Jazz
Nächster Artikel
Gastspiel von Rainer von Vielen

Der Music-Club Exil zeigt Bilder von Marion Vina in seinen Fenstern.

Quelle: Peter Heller

Göttingen. Bilder von Marion Vina sind im Music-Club Exil zu sehen. Seit Sonnabend hängen vier Kunstwerke aus der umstrittenen Reihe, die in der vorzeitig beendeten Ausstellung „Geschmackssache“ in der Zentralmensa des Studentenwerks zu sehen war, in den Fenstern des Clubs.

Was als sexistisch kritisiert und auch aus diesem Grund vorzeitig abgehängt wurde in der Zentralmensa ist nun gut sichtbar und einsehbar in den Fenstern des Exil, Weender Landstraße 5, zu betrachten. Der Club, so Chefin Bea Roth, holte die Bilder von Marion Vina am Sonnabend in die Räume und zeigt sie wie im Schaufenster. Ein Ortswechsel der Kunstwerke ist am Sonnabend geplant. Dann sollen sie in der Tangente, Goetheallee 8, gezeigt werden bei der Party von Prime Time am Sonnabend, 18. November. Das ist zugleich die Abschlussveranstaltung der Lesbischwulen Kulturtage 2017.

Musikalisch werden die Organisatoren des Kulturtage-Teams als DJs auflegen. Unterstützung erhalten sie hierbei von Party-DJane Sterzi und Resident Marcello Six. Musikalisch soll es einen Mix aus den verschiedenen Genres geben. Künstlerin Vina wird nach Veranstalterangaben bei der Prime Time Party zu Gast sein, um mit den Besuchern über ihre Bilder und die damit verbundenen Vorwürfe ins Gespräch zu kommen.

Die Bilder der Ausstellung „Geschmackssache“ der Künstlergruppe KomiTee waren, nachdem es Sexismus- und Antisemitismus-Vorwürfe gegen einige der ausgestellten Werke gegeben hatte, in der Zentralmensa abgenommen worden. Es folgte eine Diskussion über Kunst und Zensur. Eingeschaltet hatte sich auch der Deutsche Kulturrat, der argumentierte, dass Kunst zwar debattiert, aber nicht zensiert werden dürfe.

Von Vera Wölk

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regional
NDR2-Soundcheck: Statements von der Open City Stage am Sonntag