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Sphärische Gitarren-Klänge

Black Oak im Nörgelbuff Sphärische Gitarren-Klänge

Ein entspanntes, chilliges Konzert hat die niederländische Akustik-Pop-Band Black Oak am Donnerstagabend im Göttinger Nörgelbuff 70 Zuhörern geboten. Phantastisch klangen die Stimmen der beiden Leadsänger: samtig-weich die von Thijs Kuijken, erstaunlich hoch und klar die von Geert van der Velde.

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Die Sänger Geert van der Velde (links) und Thijs Kuijken.

Quelle: r

Göttingen. Ein bisschen müde seien sie, bekannte van der Velde gleich zu Beginn des Konzerts. „Wir sind nach unserem Auftritt im Club Kleiner Donner im Hamburger Schanzenviertel im Hotel versackt“, so der Songwriter und Sänger. Und ergänzte: „zu viel Glühwein.“ Der guten Stimmung der vier Musiker tat das keinen Abbruch. Kuijken: „Wir schauen einander in die Augen und spielen.“

Sphärisch nachhallen ließen van der Velde und Kuijken ihre Gitarren bei den leisen, langsamen Stücken. Schlagzeuger Jorn Kortooms, der das ganze Konzert über relaxt lächelte, legte seine Drumsticks zur Seite. Er schlug die Trommeln mit der Hand. Für melodische Begleitung der warmen, etwas melancholischen Folk-Songs sorgte Bassist Dave Mollen, der oft auch mitsang.

Vereinzelt spielte die Band auch rockigere Stücke, etwa das im Mai veröffentlichte Lied „When the night is all I see“. Für Gänsehaut sorgte ihr Song „The Grain“ vom Debüt-Album Equinox. In den englischsprachigen Liedern ging es um Seefahrer und Piraten, um Ehrfurcht vor der Natur, um Toleranz und Gewaltlosigkeit („Melee“), um das Woher und Wohin der Menschheit („Gallop“).

Es war das erste Konzert der Band in Göttingen. Mit seiner Gruppe „The Black Atlantic“ sei er aber bereits sechs Mal in der südniedersächsischen Unistadt gewesen, betonte van der Velde. Das letzte Mal sei ihm noch gut in Erinnerung. Da habe er seinen Sohn dabei gehabt, der damals zwei Jahre alt geworden sei. Er habe in Göttingen neue Schuhe bekommen. Auch Kuijken war mit seiner Band „I am Oak“ schon hier. „Im vergangenen Jahr taten wir uns zusammen und wählten den Bandnamen Black Oak“, so van der Velde. Das junge Publikum klatschte am Ende begeistert. Die Gruppe spielte eine Zugabe. Dann saßen die Musiker noch eine Weile im Nörgelbuff und suchten den Kontakt zu ihren Zuhörern.

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