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Blick ins Unterbewusstsein

Ausstellung im Verwaltungsgericht aus Blick ins Unterbewusstsein

Köpfe in Schwarzweiß und Farbe, Köpfe, die sich nur auf die Entfernung zu erkennen geben, Gesichter, die schemenhaft aus Farbflächen blicken: Nicole Menter und Detlef Kiep haben für ihre Ausstellung im Verwaltungsgericht Göttingen zwar keinen Titel festgelegt, sich aber konsequent auf ein Thema konzentriert.

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Zur Vernissage vom Harz nach Göttingen gekommen: Nicole Menter und Detlef Kiep.

Quelle: Pförtner

Kieps Bilder nehmen den größten Raum in der Ausstellung ein. Auch dies ist nur konsequent. Denn Menter zeigt lediglich eine kleine, eher unbedeutende Reihe von Blättern aus ihrer sogenannten „Tanten“-Serie, von der sie selbst sagt, sie unterscheide sich wesentlich von ihren sonstigen Arbeiten.

Kiep arbeitet sich am Gesicht ab. Er malt an einem Tag um die 60 kleinformatige, fiktive Porträts mit Feder und Tusche auf ein Blatt. Dann arbeitet er gleichzeitig an zwei Leinwänden, die Arme überkreuzt. Ziel ist es, das Unterbewusstsein ins künstlerische Spiel zu bringen. Damit befindet er sich knapp 100 Jahre danach in der Tradition der Surrealisten um Max Ernst.

Das Verwaltungsgericht zeigt immer mal wieder Kunst in seinen Räumen, oft allerdings eher die Arbeit von Freizeitkünstlern. Diesmal haben sie zumindest eine professionelle Position ausgewählt.

Bis 27. September montags bis donnerstags von 9 bis 12 und 14 bis 15.30 Uhr, freitags von 9 bis 12 Uhr im Gerichtsgebäude, Berliner Straße 5 in Göttingen.

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