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Breiter, fetter Sound: „Alpha Academy“ im „Exil“

Rockkonzert Breiter, fetter Sound: „Alpha Academy“ im „Exil“

Oft haben sie noch nicht in Göttingen gespielt – und das, obwohl fast alle Musiker von „Alpha Academy“ aus Göttingen kommen. Produziert werden sie von Dennis Poschwatta (Ex-Guano Apes). Im Moment sind sie wieder auf Deutschlandtournee. 

Die vier Jungs traten am Ostersonntag im „Exil“ auf.  Als Vorbands waren die Göttinger Bands „Midas Inc.“ und „Dan Hiob Experiment“ geladen. 

Als erstes  durfte „Midas Inc.“ ran. Der leicht gefüllte Raum wurde schnell mit ihrem rockigen Sound, gepaart mit Indie-Musik-Elementen, gefüllt. Leider spielte die Mischung nicht ganz mit, und man konnte den Gesang nicht gut verstehen. Nach kurzer Umbauphase folgte das „Dan Hiob Experiment“ und damit auch eine etwas härtere Gangart. Der harte, teilweise metalllastige Sound der drei Musiker war sauber gespielt. Allerdings zog sich das Publikum etwas zurück, so dass teilweise nur ein einsamer Headbanger auf der Tanzfläche alles gab. 

Um kurz vor zwölf startete der Hauptact. Endlich war auch die Mischung der Instrumente besser und man konnte den fetten, breiten Sound der Band genießen. Am Anfang schrie Sänger Dominik den Besuchern „Wake up“ entgegen, und diese schienen es als Aufforderung verstanden zu haben. 

Nun wird heißer im „Exil“, auch die Band gerät ins Schwitzen. Gespielt werden meist schnellere Songs, die mit einem positiven Grundklang nach vorne treiben. Leider kann die Band das Niveau nicht bei jedem Song so hoch halten. Trotzdem bleibt ein guter Gesamteindruck zurück. Bei dem Song „City is Burning“ werden die Zuschauer zum Mitsingen aufgefordert, denn die Band ist auf der Suche nach der lautesten Stadt Deutschlands. Ob es Göttingen wird, steht noch nicht fest. Aber eine gute Plazierung ist fast schon sicher.  Jascha Grewe

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