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Buchpreis geht an Göttinger Autor

Guntram Vesper Buchpreis geht an Göttinger Autor

Der Göttinger Autor Guntram Vesper hat den renommierten Preis der Leipziger Buchmesse gewonnen. Die Jury zeichnete am Donnerstag in der Kategorie Belletristik seinen neuen Roman „Frohburg“ aus.

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Der Preisträger Guntram Vesper.

Quelle: dpa

Leipzig. Weitere Preisträger sind die Übersetzerin Brigitte Döbert und der Sachbuchautor Jürgen Goldstein. Die Sieger nahmen die mit insgesamt 45 000 Euro dotierte Auszeichnung zu gleichen Teilen entgegen. Der Preis zählt zu den wichtigsten Literaturauszeichnungen in Deutschland.

Leben im 20. Jahrhundert

In dem mehr 1000 Seiten starken Roman beschäftigt sich Vesper mit dem Ort seiner Geburt: Frohburg, einer Kleinstadt südlich von Leipzig, wo er Kindheit und Jugend verbrachte, ehe die Familie 1957 in die Bundesrepublik floh. Die Jury bemerkte: „In „Frohburg“ erzählt Vesper von deutschem Leben im 20. Jahrhundert, von Kultur, Politik, Krieg und Nachkrieg, und entwirft damit ein Geschichts- und Geschichtenpanorama, das sich zumeist aus eigenem Erleben und Beobachten speist und das ein Land und eine Zeit gültig festhält.“

Vesper lebt als freier Autor in Göttingen. Er verfasste Gedichte, Erzählungen und Hörspiele und wurde schon vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Peter-Huchel-Preis. Der 74-Jährige setzte sich unter anderem gegen  Roland Schimmelpfennig durch, der in Göttingen studierte. Im vergangenen Jahr hatte als erster Lyriker Jan Wagner mit „Regentonnenvariationen“ gewonnen.

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