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„Auch Neues fördern“

Bundesweite Aktion „Auch Neues fördern“

„40.000 Theatermitarbeiter*innen treffen ihre Abgeordneten“ - so heißt einer bundesweiten Aktion. Für eines der ersten Gespräche hat sich Harald Wolff vom Vorstand der Dramaturgischen Gesellschaft mit der niedersächsischen Landtagsabgeordneten Gabriele Andretta (SPD) zu einem Austausch über Theater und Gesellschaft getroffen.

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Harald Wolff

Quelle: r

Göttingen. „Theater sind Erfahrungsräume der Demokratie. Es sind die Räume der öffentlichen Verständigung einer Stadtgesellschaft. Wer sie stärkt, stärkt die Zivilgesellschaft.“, meint Wolff. Quer durch die Republik finden deshalb in den kommenden Wochen Gespräche statt, von Aachen bis Zittau, von Konstanz bis Kiel, von Weimar bis Wilhelmshaven, von Münster bis München. „Dies ist auch eine Einübung in Zivilgesellschaft. Demokratie heißt: Miteinander reden. Und das ist leicht: Mehr als eine Bitte um einen Termin braucht es nicht, unsere Volksvertreter sind für jeden ansprechbar. Bei dieser Aktion gibt es Gespräche auf allen Ebenen der politischen Vertretung, von der Stadträtin über die Abgeordnete bis hin zum Landesminister (in Niedersachsen: Stefan Wenzel) und Bundesminister“, so Wolff.

Ein Ergebnis des Gesprächs: Andretta will sich für eine dauerhafte Erhöhung der Landesförderung für die kommunalen Theater einsetzen. „Damit die Kulturszene lebendig bleibt, gilt es, nicht nur Bewährtes, sondern auch Neues zu fördern. So wäre die Aufnahme des Boat People Projekts in die institutionelle Förderung ein großer Gewinn für Göttingen. Ein stärkeres Engagement des Landes für die kommunalen Theater könnte finanzielle Spielräume für andere lokale Kulturprojekte eröffnen“, so die Abgeordnete.

„Das wäre für alle ein großer Gewinn und auch langfristig ein sehr guter Weg. Bund und Länder sind gefordert, die Kommunen finanziell darin zu unterstützten, ihren Aufgaben über Pflichtaufgaben hinaus erfüllen zu können, gerade mit Blick auf die Schuldenbremse 2020“, meint Wolff. pek/r

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