Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Chris de Burgh begeistert Fans in Göttingen

„Heart and Soul“ Chris de Burgh begeistert Fans in Göttingen

Sein 21. Studioalbum „A Better World“ hat der Weltstar Chris de Burgh am Sonntag in der Lokhalle präsentiert. Circa 1000 Zuschauer sangen und tanzten zu Hits wie „Don´t Pay the Ferryman“ und „Where Peaceful Waters Flow“. Mit seiner vierköpfigen Band zeigte der Ire, dass er immer noch musikalische Geschichten erzählen kann.

Voriger Artikel
Feuerwerk der Cembalokunst
Nächster Artikel
Mit Fliehkraft überm Kuckucksnest

Mit viel Power: Chris de Burgh in der Göttinger Lokhalle.

Quelle: Arne Baensch

Göttingen. „Tonight is going to be a wonderful celebration of music“, verkündet de Burgh schon zu Beginn. Seine neue Produktion, die im September vergangenen Jahres erschienen ist, fügt sich nahtlos ein in den Stil seiner vorhergegangenen Alben: Seine unverwechselbare Stimme verleiht beinahe jedem Lied den Charakter einer Hymne. „The Open Door“ erzählt mit zackigen Marschrythmen vom Leben eines Schiffskapitäns, und die Ballade „Heart and Soul“ bringt die Essenz seiner Musik auf den Punkt.

Aktuelle Themen der Flucht und Vertreibung verarbeitet de Burgh in „Homeland“. „Can you imagine how it would be for us to be losing everything?”, singt er und gibt nach einem abrupten Tempowechsel eine hoffnungsvolle Antwort: “There is always hope in the human heart, for better days ahead”. Musikalisch gibt es immer wieder etwas Neues: Ob mit Conga-Trommeln, Elektro-Elementen oder harten Gitarrenriffs.

Rose von "A better world"

Die stilisierte Rose, die das Cover von „A Better World“ ziert, dekoriert an diesem Abend in einer monumentalen Version die Bühne, deren Blütenblätter im Verlauf der Show die verschiedensten Farben annehmen. Die Lichtshow trägt zu jeder Zeit zur Atmosphäre bei: Zum Evergreen „Lady in Red“ ist die Halle in schummriges Rot getaucht, während de Burgh singend eine Runde durch die Sitzreihen dreht. Dabei umarmt er eine Zuschauerin, die in einem roten Blazer gekommen ist.

Beim Cover von Totos „Africa“ hält es niemanden mehr auf den Sitzen. De Burgh lädt sein Publikum vor die Bühne ein, wo sie mehr Bewegungsfreiheit haben: „I can see that you want to dance“. Mit „High on Emotion“ bringt er auch die hintersten Reihen zum Mitsingen. Mehr als einmal muss der Sänger abwarten, bis der tosende Applaus abebbt. An diesem Abend kommen die Fans voll auf ihre Kosten. Noch bis Juni tourt er durch 19 weitere deutsche Städte.

Von Jana Probst

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Hier bloggen wir zu den Göttinger Händel-Festspielen 2017 – berichten von Vorbereitungen, besuchen Opernproben und werfen einen Blick hinter die Kulissen. mehr