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Christoph-Mathias Mueller verlängert bis 2018 beim GSO

Innovative Konzertreihen und CD-Produktionen geplant Christoph-Mathias Mueller verlängert bis 2018 beim GSO

Generalmusikdirektor Christoph-Mathias Mueller, Chefdirigent des Göttinger Symphonie-Orchesters (GSO), hat seinen Vertrag verlängert. Er bleibt weitere drei Jahre im Amt, teilte Rainer Kallmann, Vorsitzender des Aufsichtsrates der GSO GmbH am Montag während einer Pressekonferenz mit.

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Christoph-Mathias Müller.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Mueller unterschrieb bis zum 31. August 2018.  Eine grundsätzliche Einigung hätten Mueller, die Musiker und die GmbH schon vor längerer Zeit erzielt, erläuterte Kallmann. Dass die Verlängerung erst jetzt vollzogen werden konnte, lastet Kallmann dem ehemaligen kaufmännischen Geschäftsführer Christian Tachezi an. Aufgrund von dessen „unverhältnismäßigem Rollenverständnis“ sei das Orchester an den „Rand des Ruins“ geführt worden.

Um den Klangkörper zu retten, hätten die GSO-Musiker eine ihnen tariflich zustehende Zahlung auf unbestimmte Zeit gestundet. Auf Mueller sei durch den Ausstieg von Tachezi eine ernorme Arbeitsbelastung zugekommen, der dies gewohnt gewissenhaft erledigt habe, so Kallmann: „Er kann eben Fünfe nicht mal gerade sein lassen“, lobte der Aufsichtsratsvorsitzende den Arbeitseifer des Chefdirigenten.

Der hat nun einiges vor in den kommenden drei Jahren. Einiges davon sprach er an: konzertante Opern, innovative Konzertreihen, CD-Produktionen und Konzertreisen wie jene im vergangenen Jahr nach China, auf denen das Orchester kultureller Botschafter Göttingens sein soll.

Der Schweizer Mueller war im Jahr 2005 als Nachfolger von Christian Simonis gekommen.

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