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DSDS-Gewinner spielt unplugged im Nörgelbuff

Tobias Regner in Göttingen DSDS-Gewinner spielt unplugged im Nörgelbuff

Er hat 2006 die Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" gewonnen. Seine Debütsingle „I Still Burn" war in Deutschland, der Schweiz und Österreich auf Platz eins der Singlecharts. Nun gab Tobias Regner auf Einladung der Commerzbank Göttingen ein akustisches Konzert im Nörgelbuff.

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Tobias Regner

Quelle: Wenzel

Göttingen. Nach dem Erfolg der Single schoss  auch das Album „Straight" an die Spitze der deutschen Albumcharts und erreichte bereits nach kurzer Zeit Goldstatus. Den Höhepunkt seines Erfolgs feierte Tobias Regner mit zwei Nominierungen für den Echo 2007 in den Kategorien Bester Künstler national Rock/Pop und Bester Newcomer.

Ein Könner mit dem Nachtkasten

Unter dem Motto „Music meets money“ hatte die Commerzbank zu der Veranstaltung in den Nörgelbuff eingeladen. Alle Besucher haben ihre Karten über eine Verlosung gewonnen und einer der Gewinner verbringt sogar seinen Geburtstag im Konzert.

Mit den Zeilen „Du hast dich nicht verirrt, du bist einfach nur verschwunden...“ aus „Dieser Tag“ beginnt Regner mit kraftvoller Stimme zur akustischen Gitarre sehr druckvoll sein Konzert. Begleitet wird er von Gaby Buchstätter an der akustischen Gitarre und Georg „Gecko“ Maier an der Cajon. Letzterer erweist sich von Beginn an als Spaßmacher des Trios und reiner Irrwisch auf dem „Nachtkasten“, wie Regner die Cajon liebevoll bezeichnet. Er kenne keinen Musiker, der soviel aus diesem Instrument herausholen könne, wie der Gecko, fährt Regner fort. Ganz tief aus dem Süden seien sie zum Konzert angereist. Ihr bayrischer Dialekt ist unüberhörbar.

"Ohne Netz und doppelten Boden" ist der Titel seines neuen Albums. Aus diesem und drei weiteren rein deutschsprachigen Alben spielt Regner ausschließlich eigene Kompositionen wie „Was mich atmen lässt“, „Starthilfe“, „Neugeboren“ oder „Der erste Schritt“ über den Aufbruch in ein neues Leben.

Viel Energie im Mainstream

Regner hat auch ganz neue Songs wie „Richtung Süden“ dabei, deren Tauglichkeit für das nächste Album er immer mal wieder beim Publikum abfragt. Meist mit viel Energie gespielt, bewegen sich die Lieder vorwiegend im Mainstreambereich. Balladen wie „Der Schrottplatz“ über eine zerbrochene Liebe streuen sie immer mal ein, auch um Maier kurz ein wenig Erholung zu gönnen.

In der akustischen Darbietung klingen die Songs in der Folge allerdings strukturell oft sehr ähnlich und verlaufen sich so im mainstreamigen Einerlei ohne musikalische Akzente zu setzen. In „Zeig mir dein Herz“ lässt Regner noch mal richtig den Rocker raus und zeigt, wo er musikalisch zu Hause ist. Das Publikum geht begeistert mit und darf zum Ende bei „Mal kurz unsterblich“ den Refrain übernehmen.

Von Jörg Linnhoff

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