Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
„Da sein oder nicht da sein“: Uraufführung in Stadthalle Dransfeld

„Schnurz“-Theater „Da sein oder nicht da sein“: Uraufführung in Stadthalle Dransfeld

65 Besucher haben sich am Sonnabendabend in der Stadthalle die Aufführung des Stücks „da sein oder nicht da sein“ durch das Göttinger Amateurtheater „Schnurz“ angesehen.

Voriger Artikel
Echo-Gewinnerin Oonagh über Familie, Göttingen und Musik
Nächster Artikel
Jan Jahn mit „Kein schöner Land?“ im Apex
Quelle: Heller

Dransfeld.  „Natürlich hätten wir uns gefreut, wenn es ein paar mehr gewesen wären“, so Steffen Ramswig vom Veranstalter Dransfelder Kulturlandschaft (Drakula), „aber die Zahl ist schon okay“.

Die, die nicht gekommen waren, verpassten einen vergnüglichen Abend. Warum es ging? Bertrand arbeitet als Psychotherapeut in einer Pariser Klinik. Eine seiner Patientinnen ist die Schriftstellerin Catherine, die an einer Schreibblockade leidet. Schließlich eröffnet sie ihm, dass sie gerade an einem Buch arbeitet, dessen Hauptfigur eben er, Bertrand, ist. Mit anderen Worten, er existiert eigentlich nur als Romanfigur. Wenn es ihm nicht gelingt, Catherine zu heilen, kann sie ihr Buch nicht beenden, was wiederum bedeuten würde, dass er gar nicht existieren würde …

Nach einigen Irrungen und Wirrungen löste sich alles in Wohlgefallen auf – „das Publikum zieht Happyends traurigen Ausgängen nämlich vor“, erklärte Reiner Woop. Der Autor des Stücks war extra aus seiner Heimatstadt Detmold angereist, um der Uraufführung beizuwohnen. Jawohl, Uraufführung: „Wir sind nämlich die allerersten, die das Stück spielen“, erklärte Stefan Kollmann vom „Schnurz“-Regieteam.

Woop zeigte sich sehr zufrieden. Die Bühne der Stadthalle sei zwar klein, das Bühnenbild aber sehr schön geraten. Auch die schauspielerischen Leistungen lobte er: „Natürlich haben Profis in punkto Mimik und Gestik den Amateuren etwas voraus. Aber die machen das durch Herzblut und Spielfreude wieder wett.“  

Von Hauke Rudolph

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Die Milchbar im Nörgelbuff